Es sollte das große Finale der diesjährigen Vierschanzentournee werden, doch am Ende wurde das Skispringen in Bischofshofen von einem schlimmen Schock überschattet: Der Schweizer Simon Ammann stürzte im zweiten Durchgang schwer.

Simon Ammann
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Nachdem der vierfache Olympia-Sieger einen sehr guten Sprung zeigte und 136 Meter weit flog, kam er bei der Landung zu sehr in Vorlage und knallte mit seinem Oberkörper schwer auf den harten Schnee. Die Sanitäter eilten zugleich zum reglosen Springer und trugen diesen aus dem Auslaufbereich. In den Zeitlupenbildern im Fernsehen zeigt sich, dass Ammann kurz nach der Landung seinen rechten Ski nicht unter Kontrolle bekam und daher den Sturz verursachte. Über die Schwere der Verletzungen ist bislang noch nichts bekannt. Doch die anschließenden Springer standen nach diesem Horror-Sturz sichtlich unter Schock.

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Es war nicht der erste Sturz von Simon Ammann bei der aktuellen Vierschanzentournee: Bereits beim zweiten Springen in Oberstdorf landete der Sportler im Schnee - jedoch kam er vor wenigen Tagen noch glimpflich davon. Nun sind die Gedanken seiner Angehörigen und der anderen Springer beim Verunglückten.

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