Am Samstag starb bei einem Stierkampf in Spanien der Torero Víctor Barrio. Im Kampf gegen den Stier Lorenzo wurde der 29-Jährige getötet. Nach dem Vorfall gab es unterschiedlichste Reaktionen. Da der Stierkampf immer wieder viele Gegner, unter ihnen vor allem Tierschützer, auf den Plan ruft, gab es für den Verstorbenen nicht nur Mitleid. Vor allem die Gegner sind jetzt weniger glücklich über den Ausgang, den der Kampf für den Stier und sogar seine Mutter hat.

Lorenzo wurde nämlich nach dem Vorfall getötet. Es ist Tradition, dass der spanische Stierkampf für das Tier immer mit dem Tod endet. In den meisten Fällen wird er vom Matador in der Arena erledigt. Doch in seltenen Ausnahmen kommt es vor, dass der Stier den Torero besiegt. Vor dem jüngsten Fall geschah das zuletzt 1985. Doch auch dann findet das Tier den Tod. Jetzt wurde bekannt: Auch seine Mutter soll geschlachtet werden, wie die spanische Tageszeitung El Pais berichtet. Die Blutlinie des Stieres wird damit ausgelöscht.

Die Empörung der Gegner ist groß. Schließlich wird der Stier vom Menschen in die Arena getrieben und aggressiv gemacht. Das er sich zur Wehr setzt, ist ihrer Ansicht nach eine natürliche Reaktion. Vor allem das Töten der gesamten Blutlinie wollen Kritiker in Zukunft verhindern.

Stier beim Stierkampf in SpanienSipa Press / ActionPress
Stier beim Stierkampf in Spanien
Der verstorbene Torero Victor BarrioAlberto Simon / DYDPPA / REX / ActionPress
Der verstorbene Torero Victor Barrio
Víctor Barrio, StierkämpferAlberto Simon / DYDPPA / REX / ActionPress
Víctor Barrio, Stierkämpfer


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