Toreros: Für die einen sind sie Nationalhelden, für die anderen Tierquäler. Nach dem tragischen Tod von Víctor Barrio bei einem Stierkampf ist die Diskussion über die Abschaffung der blutigen Spiele wieder neu entfacht. Dabei gilt die Sorge vieler nicht unbedingt den Menschen, die daran beteiligt sind, sondern den Tieren.

Víctor Barrio, Stierkämpfer
Alberto Simon / DYDPPA / REX / ActionPress
Víctor Barrio, Stierkämpfer

"Hier geht es nicht um Fleisch essen, diese Stiere werden nicht getötet, um gegessen zu werden, sondern für den 'Spaß' zu Tode gequält! Und das hier war Karma. Jeder begegnet irgendwann sich selbst, anders lernt das Monster 'Mensch' es nicht" und "Jetzt hat er es selbst am eigenen Leib erfahren, wie sich das anfühlt!", sind nur zwei der vielen Kommentare bei Facebook zu der Meldung über den 29-jährigen Torero, der von einem 500 Kilo schweren Stier aufgespießt und getötet wurde.

Victor Barrio
Alberto Simon / DYDPPA / REX / ActionPress
Victor Barrio

Diese Meinungen sind nicht neu, seit Jahrzehnten wird gegen den Wettkampf Mensch gegen Tier protestiert. Teilerfolge wurden schon erzielt, denn in einigen Regionen ist der Stierkampf inzwischen verboten - in anderen jedoch nicht. Der Grund: Für viele Spanier, Franzosen und Portugiesen ist und bleibt es eine - in ihren Augen - ehrwürdige Tradition.

Stier beim Stierkampf in Spanien
Sipa Press / ActionPress
Stier beim Stierkampf in Spanien

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