Es sollte ein cooles Hip-Hop-Video werden, doch das Set wird zum Schauplatz eines tragischen Todes. Johann Ofner, ein australischer Schauspieler, der außerdem Stuntman und Fitness-Model war, wurde am Montag in Brisbane bei den Dreharbeiten für das Musikvideo der Band Bliss N Eso erschossen. Der Vater einer kleinen Tochter wurde nur 28 Jahre alt. Jetzt gilt es, die Umstände, die zu der Tragödie führten, zu klären.

Für eine Szene, in der ein Schusswechsel in einer Bar nachgestellt wurde, sollen mehrere Waffen benutzt worden sein. War eine etwa mit echten Patronen geladen? Nein, sagt jetzt der ermittelnde Superintendent Mick Dowie laut The Guardian. Ofner sei mit Platzpatronen erschossen worden, die aus einer Waffe aus nächster Nähe abgefeuert wurden. Es sei außerdem ein autorisiertes Stunt-Unternehmen beauftragt worden und ein lizensierter Schütze anwesend gewesen, der den Gebrauch der Waffen beaufsichtigen sollte. "Alle entsprechenden Genehmigungen für die Dreharbeiten lagen vor", erklärte das Management der Band.

Dowie sagte, dass er "keine Erfahrungswerte" über die Gefahren des Abfeuerns einer mit Platzpatronen beladenen Waffe aus nächster Nähe habe. Weitere Erkenntnisse sollen nun die Ermittlungen und ballistischen Untersuchungen bringen. Diese könnten bis zu einem Monat andauern, heißt es weiter.


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