Was für ein Schock für die Formel 1! Seit 1997 arbeitete Charlie Whiting als FIA-Renndirektor und war somit für die Logistik und Sicherheit seiner Rennstrecken verantwortlich. Während seiner Karriere verbesserte er die Sicherheitsvorkehrungen im Motorsport maßgeblich. Doch am Donnerstag ist der Brite nun völlig überraschend in Australien verstorben – schuld soll eine plötzliche Lungenembolie gewesen sein. Er wurde nur 66 Jahre alt.

Das bestätigte auch Jean Todt (73), der Präsident des Automobilweltverbandes, in einem offiziellen Statement: „Die Formel 1 verliert einen treuen Freund und charismatischen Botschafter. Meine Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und den Fans der Formel 1", erklärte der 73-Jährige. Auch seine restlichen Kollegen waren zutiefst schockiert – schließlich war Charlie ein Tag vor seinem Tod noch bei der Arbeit erschienen, um eine Rennstrecke zu kontrollieren.

Auch Rennsport-Legende Sebastian Vettel (31) zählte zu Charlies Vertrauten – er habe ihn sogar noch kurz vor den Geschehnissen getroffen: "Es ist schwierig, zu verstehen, wenn jemand einfach nicht mehr da ist. [...] Ich kenne ihn lange, er war der Mann der Fahrer", berichtete der Automobilrennfahrer nun in einer emotionalen Botschaft und schwärmte anschließend: "Jeder konnte ihn jederzeit fragen, seine Tür war immer offen."

Charlie Whiting, FIA-Renndirektor
Mark Thompson/Getty Images
Charlie Whiting, FIA-Renndirektor
Charlie Whiting, 2017
RONALDO SCHEMIDT/AFP/Getty Images
Charlie Whiting, 2017
Charlie Whiting und Sebastian Vettel, 2017
Clive Mason/Getty Images
Charlie Whiting und Sebastian Vettel, 2017


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