Die Boxwelt hat einen weiteren tragischen Verlust zu beklagen: Hugo Santillan ist mit nur 23 Jahren gestorben! Nach dem Tod des Superleichtgewichts-Boxers Maxim Dadashev handelt es sich bereits um den zweiten Faustkämpfer, der binnen weniger Tage kurz nach einem Kampf aus dem Leben geschieden ist. Hugo, der aus Argentinien stammte, hatte trotz deutscher Schutzsperre am 20. Juli wieder im Ring gestanden und brach nach dem Fight in der Ecke zusammen. Später im Krankenhaus kam jede Hilfe zu spät.

Wie Bild berichtet, war der Südamerikaner nach seinem Duell gegen Artem Harutyunyan (28) in Hamburg bis zum 30. Juli gesperrt worden, wagte sich aber kurze Zeit später im argentinischen San Nicolas wieder in den Ring. Dort sei er nach seiner Niederlage gegen WBC-Latino-Titelträger Eduardo Javier "El Loco" Abreu (30) in sich zusammengesackt und im Krankenhaus wegen Nierenversagen notoperiert worden. Als dann seine Lunge kollabierte, starb der 23-Jährige. "Unser gesamtes Team ist sehr traurig und spricht seiner Familie das Beileid aus", trauert Universum-Boss Ismail Özen.

In Deutschland wird Hugos früher Tod als Skandal angesehen, immerhin hätte er verhindert werden können. "Ein absoluter Wahnsinn, den Mann so schnell wieder boxen zu lassen", meint BDB-Präsident Thomas Pfütz gegenüber dem Boulevard-Blatt.

Hugo Santillan, argentinischer BoxerFacebook / Hugo Santillan
Hugo Santillan, argentinischer Boxer
Maxim Dadashev bei einem Kampf gegen Antonio de Marco, 2018Steve Marcus/Getty Images
Maxim Dadashev bei einem Kampf gegen Antonio de Marco, 2018
Maxim Dadashev (r.) in einem Kampf gegen Kazimierz Legowski, 2015Francois Nel/Getty Images for BEGOC
Maxim Dadashev (r.) in einem Kampf gegen Kazimierz Legowski, 2015


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