Statt sich für Natascha Kampusch (31) zu freuen, scheint es einige Menschen zu geben, die ihre Lebensgeschichte in den Dreck ziehen! 2006 gelang es der gebürtigen Wienerin, sich nach acht Jahren Gefangenschaft aus dem Haus ihres Peinigers zu befreien. Ihre Vergangenheit verarbeitete Natascha in einem Buch und auch sonst spricht die heute 31-Jährige inzwischen in Interviews sehr offen über die wohl unvorstellbaren Erlebnisse – für die sie im Netz tatsächlich aufs Übelste angefeindet werde.

"Der Hass, der mir im Internet entgegenschlägt, ist unfassbar", beteuerte Natascha im Bunte-Interview. Menschen, die sie nicht kennen, würden auf Social Media Lügen und Unterstellungen verbreiten, die Österreicherin sogar aufgrund ihrer Erfahrungen beleidigen und kritisieren. Sätze wie "Stirb doch endlich" oder "Geh wieder zurück in den Keller" seien besonders verletzend, ebenso wie Behauptungen, die Gefangenschaft könne gar nicht so schlimm gewesen sein. Vereinzelte würden den Freiheitsentzug sogar als "Glücksfall" bezeichnen: "Da frage ich mich: Wie negativ muss das eigene Leben dieser Hater sein, damit sie sich über mich ein derart abartiges Urteil erlauben?"

Aus Angst vor Übergriffen auf offener Straße habe Natascha "manchmal" sogar Personenschutz: "Die Morddrohungen und Ankündigungen von Stalkern leitet mein Anwalt direkt an die Polizei", erklärte die Schmuckdesignerin.

Natascha Kampusch bei der Präsentation ihres Buches "10 Jahre Freiheit", August 2016Getty Images
Natascha Kampusch bei der Präsentation ihres Buches "10 Jahre Freiheit", August 2016
Natascha Kampusch, August 2016Getty Images
Natascha Kampusch, August 2016
Natascha Kampusch im Februar 2011 in MünchenGetty Images
Natascha Kampusch im Februar 2011 in München


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