Ihr Vater veröffentlicht ein Buch, in dem er davon spricht, das die Geschichte seiner Tochter Natascha Kampusch (25) ein Mythos ist. Acht Jahre lang war sie eingesperrt in einem Keller und wurde von ihrem Peiniger Wolfgang Priklopil gefangen gehalten, bis sie sich letztlich befreien konnte.

Ihr Vater Ludwig Koch erhebt jetzt unglaubliche Vorwürfe, denn er behauptet, dass niemand über einen längeren Zeitraum in dem Keller, in dem Natascha gehaust hat, gelebt haben kann. Auf der Pressekonferenz zu ihrem Film "3096 Tage" äußert sich Natascha jetzt erstmals dazu: "Ich bin sehr überrascht, dass es dieses Buch gibt. Ich wurde nicht im Vorfeld informiert, dass das entstehen sollte. Ich kann mir aber vorstellen, was darin vorkommen wird. Ich bin so erschüttert, dass ich nachdenken muss." Es muss ein Schlag ins Gesicht der jungen Frau sein, die unendliches Leid erfahren hat. Dass jetzt ihr eigener Vater genau dieses anzweifelt, dürfte die Spitze des Eisbergs sein.

Natascha Kampusch hat heute bekannt gegeben, sich vorläufig von allen Terminen zurückzuziehen. Der Grund sei Erschöpfung. Nach den neusten Schlagzeilen zu urteilen, ist das auch nur zu verständlich.

Natascha Kampusch im Februar 2011 in München
Getty Images
Natascha Kampusch im Februar 2011 in München
Natascha Kampusch bei der Präsentation ihres Buches "10 Jahre Freiheit", August 2016
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Natascha Kampusch bei der Präsentation ihres Buches "10 Jahre Freiheit", August 2016
Natascha Kampusch im August 2016
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Natascha Kampusch im August 2016


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