Die Oscars setzen in Zukunft auf mehr Diversität! Die wohl wichtigste Preisverleihung der Filmbranche steht schon seit Jahren heftig in der Kritik: Demnach werden afroamerikanische Filmemacher bei den Academy Awards immer wieder übergangen. Aber auch in anderen Bereichen mangele es dem Hollywood-Event an Vielfalt. Damit soll in Zukunft allerdings Schluss sein: Die Verantwortlichen haben jetzt neue Regeln aufgestellt, die für deutlich mehr Diversität sorgen sollen!

Wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences mitteilte, müssen die Kinohits in Zukunft mindestens zwei von insgesamt vier neuen Kriterien erfüllen, um für die Kategorie "Bester Film" infrage zu kommen. So sollte zum Beispiel mindestens ein Hauptdarsteller oder wichtiger Nebendarsteller zu einer sogenannten Minderheit gehören, heißt es. Auch hinter den Kameras sollten mindestens 30 Prozent der Crew-Mitglieder zu ansonsten in der Branche noch unterrepräsentierten Personengruppen gehören – also beispielsweise Frauen, Mitglieder der LGBTQ+-Community oder Menschen mit einer Behinderung.

Zu den weiteren Kriterien gehören auch inhaltliche Aspekte, also ob sich ein Film mit einem Thema auseinandersetzt, das eine unterrepräsentierte Gruppe betrifft. Außerdem achtet die Academy in Zukunft verstärkt darauf, inwieweit die Filmemacher Förderungen für Minderheiten anbieten – beispielsweise durch Praktika. Diese Neuerungen werden allerdings erst ab dem Jahr 2024 in Kraft treten.

Laura Dern bei den Oscars 2020
Getty Images
Laura Dern bei den Oscars 2020
Rami Malek, Olivia Colman, Regina King und Mahershala Ali bei den Oscars 2019
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Rami Malek, Olivia Colman, Regina King und Mahershala Ali bei den Oscars 2019
Jimmy Napes und Sam Smith bei den Oscars, 2016
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Jimmy Napes und Sam Smith bei den Oscars, 2016
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