Golla, Wolff und Knorr bei EM: Das sind unsere Handballer
In wenigen Tagen kämpft die deutsche Handball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft um den Titel. Um das Bestmögliche aus dem Team herauszuholen, hat Trainer Alfred Gíslason 18 Spieler nominiert. Nach dem erfolgreichen letzten Testspiel gegen Kroatien verkündete der Isländer zunächst, den Kader, so wie er ist, mit nach Skandinavien zu nehmen. Mit dabei sind bekannte Stammspieler wie Torwart Andreas Wolff (34), Rechtsaußen Lukas Zerbe und Linksaußen Rune Dahmke (32) vom THW Kiel. Ebenfalls wieder mit dabei ist natürlich Teamkapitän Johannes Golla (28) von der SG Flensburg-Handewitt. Hinzu kommen bekannte Gesichter wie Nils Lichtlein von den Füchsen Berlin, Julian Köster (25) vom VfL Gummersbach, Renars Uscins vom TSV Hannover-Burgdorf und Juri Knorr (25) von Aalborg Håndbold. Neben Andreas wird auch der Keeper von den Rhein-Neckar Löwen, David Späth (23), mit von der Partie sein.
Zu den Spielern mit viel Erfahrung auf internationalen Turnieren nimmt Alfred auch vier EM-Rookies mit. Für Tom Kiesler, Miro Schluroff und Mathis Häseler vom VfL Gummersbach sowie Matthes Langhoff von den Füchsen ist es die erste Europameisterschaft. Dass sie die Plätze verdient haben, bewiesen die Sportler beim Testspiel gegen Kroatien – Matthes und Miro zählten mit jeweils einem Treffer sogar zu den Torschützen. Laut sport.de erklärte Alfred seine Entscheidung, alle 18 Spieler mitfahren zu lassen, mit der Möglichkeit, alle Spieler in der Gruppenphase nutzen zu können: "Wir haben beschlossen, mit allen 18 da hochzufahren. Dieses Mal kann ich jedes Mal bis anderthalb Stunden vor dem Spiel zwei Spieler streichen." Er sei sicher, er habe nun eine Mannschaft, die "jetzt schon sehr gut ist und in Zukunft noch besser werden kann".
Die Europameisterschaft findet vom 15. Januar bis zum 1. Februar in Dänemark, Schweden und Norwegen statt. Für das deutsche Team geht es direkt am kommenden Donnerstag gegen den ersten Gegner Österreich. Mit der Gruppe A, in der zudem auch starke Teams wie Spanien und Serbien warten, wird die Mannschaft es sicher nicht leicht haben. Die Gruppe gilt als eine der schwersten bei dieser EM. Dennoch soll Deutschland zusammen mit Spanien Favorit auf den Gruppensieg sein. Im weiteren Verlauf könnten dann noch harte Brocken, wie Titelverteidiger Frankreich oder der amtierende Weltmeister Dänemark auf Alfreds Team warten.





