

Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler sind "Seelenverwandte"
Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler, die einst als Eiskunstlauf-Duo Europa verzauberten, sprechen jetzt im Magazin Bunte darüber, was sie bis heute verbindet und wie sie auf Olympia blicken. Die beiden Legenden, die sechsmal Europameister und zweimal Weltmeister wurden, stellen klar: Sie haben seit jeher eine tolle Bindung, waren aber nie ein Liebespaar. "Ich habe sie immer gerne auf Händen getragen", erklärt Hans-Jürgen. Marika ergänzt: "Wir haben eine Seelenverwandtschaft ohne Erotik." Das habe sich bis heute nicht geändert.
Anlass des Gesprächs ist ihr Blick auf die aktuellen Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo, die Erinnerungen wecken – und Vergleiche mit ihrer eigenen Ära herausfordern. Marika erklärt, das Eiskunstlaufen sei "verbissener" geworden, was "etwas den Zauber" nehme. Hans-Jürgen wird noch deutlicher: Früher sei man "ästhetischer und poetischer" gelaufen, heute dominiere Artistik. Während sie in ihrer Zeit mit Zweifachsprüngen brillierten, würden mittlerweile Vierfachsprünge erwartet. Vor allem die Dynamik in den Paarläufen kritisiert der frühere Partner: "Sehr zierliche Frauen sind zu Spielbällen von athletischen Männern geworden. Das ist schade."
Abseits der großen Worte über Medaillen und Technik behalten Marika und Hans-Jürgen ihren vertrauten Ton bei, den sie seit Jahrzehnten pflegen. Die Eislauf-Ikone hat in der Vergangenheit bewiesen, wie hartnäckig sie mit Herausforderungen umgeht, und ließ sich auch von Rückschlägen nicht aus dem Takt bringen. Die frühere Sportlerin unterzog sich im Oktober 2024 einer Hüftoperation, nachdem sie den Eingriff über Jahre hinauszögerte. "Ich sollte schon vor 30 Jahren operiert werden", verriet sie Bild.




