Letztes Lebensjahr mit Krebs: James Van der Beek litt sehr
James Van der Beek (†48) hat kurz vor seinem Tod offener denn je über seinen erbarmungslosen Kampf gegen den Krebs gesprochen. Der "Dawson's Creek"-Star, der am 11. Februar im Alter von 48 Jahren gestorben ist, nannte an seinem Geburtstag im Jahr 2025 das zurückliegende Jahr "das schwerste meines Lebens". In einem emotionalen Post schilderte James, wie ihn die Krankheit Stück für Stück aus seinem Alltag riss – fernab von Frau Kimberly und den sechs gemeinsamen Kindern Olivia, Joshua, Annabel, Emilia, Gwendolyn und Jeremiah. Er habe sich, wie er sagte, "Nase an Nase mit dem Tod" wiedergefunden. Wo früher Drehpläne, Familienabende und Routinen den Tag gefüllt hatten, blieb zuletzt vor allem eines: das Ringen um Kraft.
Ausführlich erzählte James, wie sehr ihn die Therapie aus seinem Rollenverständnis schleuderte. "Als ich jünger war, habe ich mich als Schauspieler definiert, was nie wirklich erfüllend war, dann wurde ich Ehemann… das war viel besser und dann Vater… das war das Größte", sagte er. Durch die Behandlungen sei ihm jedoch das genommen worden, was ihn trug: "Ich war zur Behandlung weg, also konnte ich nicht mehr ein Ehemann sein, der meiner Frau hilft", erklärte er. Er könne seine Kinder nicht ins Bett bringen, sie nicht hochheben, nicht da sein. Arbeiten? Unmöglich. Versorger sein? Nicht mehr machbar. Diese schlichten, harten Sätze erzählten von einer Verzweiflung, die er weder überhöhte noch wegredete – sie standen einfach da, klar wie der Befund.
James kämpfte trotz allem bis zuletzt mit Würde und Mut gegen die Krankheit, um möglichst viel Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen. Er hinterlässt eine Familie, die in Erinnerungen an ihn Trost zu finden versucht, wie sie in einem letzten Statement betonte. Bekannt wurde James mit seiner Rolle in der Kultserie "Dawson's Creek", die Generationen begeisterte. Doch privat gab er an, in der Aufgabe des Vaters seine größte Erfüllung gefunden zu haben. Am 11. Februar 2026 starb James Van der Beek nach seiner mutigen, aber verlorenen Auseinandersetzung mit dem Krebs.






