

Kim-K-Doppelgängerin starb durch Po-OP: Täterin ist schuldig
Vivian Alexandra Gomez, 53, hatte der Social-Media-Influencerin Christina Ashten Gourkani im April 2023 nicht zugelassene Substanzen in das Gesäß gespritzt – ohne jede medizinische Qualifikation. Christina starb einen Tag nach dem Eingriff. Nach einem 15-tägigen Prozess und nur rund drei Stunden Beratungszeit sprachen die Geschworenen Vivian in mehreren Punkten schuldig: fahrlässige Tötung als Verbrechen, schwere Körperverletzung sowie die unerlaubte Ausübung medizinischer Tätigkeiten. Die Strafmaßverkündung ist für den 5. Mai 2026 angesetzt, wobei Vivian laut der NY Post eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren droht.
Christina war auf TikTok, Instagram und OnlyFans aktiv und hatte sich über Jahre bewusst dem Aussehen von Kim Kardashian (45) angenähert. Ihre Fangemeinde nannte sie schlicht "Kim's Twin". Nach eigenen Angaben hatte sie mindestens 26.000 Euro in verschiedene Schönheitsoperationen investiert, darunter zwei Brustvergrößerungen. Im April 2023 flog Vivian eigens von Miami in die San Francisco Bay Area, um den illegalen Eingriff in einem Hotelzimmer des Marriott-Hotels nahe dem Flughafen Burlingame durchzuführen – weit entfernt von jeglichem medizinischen Umfeld. Christinas Freund war dabei anwesend und schilderte später, dass sie sich noch während des Eingriffs zunehmend schlecht fühlte. Am nächsten Morgen starb sie an Atemversagen und Lungenembolie. Die US-Arzneimittelbehörde FDA warnt ausdrücklich davor, dass flüssiges Silikon, das in den Blutkreislauf gelangt, zu Schlaganfall oder Tod führen kann – das von Vivian verwendete Mittel war nicht behördlich zugelassen.
Einen Monat nach Christinas Tod wurde Vivian, die zwischenzeitlich nach Miami zurückgekehrt war, nach Kalifornien ausgeliefert und angeklagt. Bis zur Urteilsverkündung blieb sie gegen eine Kaution von etwa 172.830 Euro auf freiem Fuß – seither sitzt sie in Untersuchungshaft. "Christina Ashten Gourkani, wir hoffen, dass es einen Platz im Himmel gibt, an dem du das Ausmaß unserer Trauer und die Leere unserer gebrochenen Herzen spüren kannst, die wir ohne dich in unserem Leben empfinden. Wir lieben dich so sehr, Chrissy", schrieben die trauernden Hinterbliebenen damals bei Instagram. Für die Familie der Verstorbenen bedeutet das nun gesprochene Urteil zumindest eine juristische Aufarbeitung der Tragödie, die durch den Wunsch nach Schönheit ausgelöst wurde.







