

Gabbie Gonzalez nach Kautionszahlung von zwei Millionen frei
Nach mehreren Tagen hinter Gittern ist Gabbie Gonzalez wieder auf freiem Fuß. Die 24-jährige Influencerin hinterlegte eine Kaution in Höhe von rund zwei Millionen Euro und verließ das Gefängnis in Los Angeles County am Freitagnachmittag. Fotos, die TMZ vorliegen, zeigen sie beim Verlassen des Gefängnisses im Camouflage-Outfit – oben, unten und Flip-Flops. Auf den Bildern wirkt sie sichtlich emotional, als sie von Familienangehörigen empfangen wird. Der Richter knüpfte ihre Freilassung an strenge Auflagen. Neben der GPS-Überwachung darf Gabbie keinen Kontakt zu ihrer Tochter und ihrem Ex Jack Avery aufnehmen. Außerdem ist es ihr verboten, in den sozialen Medien über das laufende Verfahren zu berichten.
Gemeinsam mit ihr wurden auch ihr Vater Francisco Gonzalez und ihre Freundin Kai Cordrey angeklagt – alle drei sollen versucht haben, einen Auftragskiller zu finden, um Jack, den Sänger der Band Why Don't We, zu töten. Laut Staatsanwaltschaft soll Gabbie sogar einen Finger des Sängers als Beweis für seinen Tod verlangt haben. Zu einem tatsächlichen Anschlag auf Jack kam es nach aktuellem Stand nicht. Er selbst meldete sich nach Bekanntwerden der Verhaftung in den sozialen Medien zu Wort und bedankte sich bei den Strafverfolgungsbehörden dafür, ihn und seine Familie in Sicherheit gebracht zu haben.
Hinter dem mutmaßlichen Mordkomplott soll auch ein brutaler Sorgerechtskrieg gestanden haben. Laut dem Sheriff-Büro von Los Angeles County befand sich Gabbie zum Zeitpunkt der Vorwürfe in einem erbitterten Streit um die gemeinsame Tochter. In diesem Zusammenhang geriet vor allem Francisco ins Visier der Ermittler: Der Plan soll laut Behörden bis ins Jahr 2021 zurückgereicht haben. Damals soll er dafür gesorgt haben, dass Jack auf Hawaii beschattet und fotografiert wurde, um Material für den Streit zu sammeln. Ein Zeuge sagte der Polizei laut TMZ sogar, Francisco habe gesagt: "Es sei billiger, wenn Jack tot wäre".




