

Ermordete seine Familie: Chris Watts will im Knast heiraten
Chris Watts sitzt wegen des Mordes an seiner eigenen Familie hinter Gittern, doch er soll eine neue Heirat planen. Wie Daily Mail unter Berufung auf den ehemaligen Stiefvater von Lizzie Henderson berichtet, sind der 41-Jährige und die 38-Jährige ein Paar und haben bereits gemeinsam eine Heiratserlaubnis beantragt. Chris verbüßt in Waupun im US-Bundesstaat Wisconsin mehrere lebenslange Haftstrafen ohne Aussicht, jemals wieder freizukommen. Im Jahr 2018 hatte er seine schwangere Ehefrau Shanann (†34) und die beiden gemeinsamen Töchter Bella (†4) und Celeste (†3) getötet. Für die Beziehung soll Lizzie sogar aus Ohio nach Wisconsin gezogen sein, um in der Nähe des Häftlings zu wohnen. Dass ihre Liebe bei anderen Menschen auf Unverständnis stößt, ist ihr durchaus bewusst. "Ich weiß, dass das für andere seltsam wirken kann", sagte sie dem Blatt.
Wie genau die beiden zueinander gefunden haben, will Lizzie nicht öffentlich machen. "Wie alles begonnen hat, ist etwas zwischen mir, ihm und Gott", erklärte sie. Hinweise auf die enge Verbindung gibt es dennoch einige: Laut Gerichtsunterlagen stellte sie bereits 2025 einen Antrag, ihren Nachnamen in Watts ändern zu lassen. Zudem wurde sie mehrfach mit einem Ring am linken Ringfinger fotografiert. Nach Informationen der Zeitung besuchte sie den Verurteilten allein im vergangenen Jahr rund 20-mal – auch Weihnachten 2024 soll sie mit ihm in der Haftanstalt verbracht haben. Eine Zeugin will das Paar sogar bei einem Abschiedskuss beobachtet haben. Körperlicher Kontakt ist in dem Gefängnis allerdings streng reglementiert: Zum Ende eines Besuchs soll lediglich eine kurze Umarmung erlaubt sein.
Der Fall hatte im August 2018 weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Zunächst trat Chris vor laufenden Kameras als besorgter Ehemann und Vater auf und appellierte öffentlich an seine verschwundene Familie, nach Hause zurückzukehren. Nur wenige Tage später gestand er die Taten. Shanann war zum Zeitpunkt ihres Todes im fünften Monat schwanger – der ungeborene Sohn sollte den Namen Nico tragen. Mit seinem Schuldeingeständnis entging der Amerikaner der Todesstrafe und wurde zu mehreren lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Die Ermittlungen und der Prozess beschäftigten Medien rund um den Globus. Später wurde der Fall in zahlreichen Dokumentationen, Podcasts und Büchern aufgearbeitet. Auch Netflix widmete den Geschehnissen eine eigene Serie.








