Trotz Hafturteil: Marius Høiby befindet sich auf Jobsuche
Marius Borg Høiby (29) blickt offenbar nach vorn: Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (53) ist derzeit auf Jobsuche, obwohl er in erster Instanz zu vier Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Im Gespräch mit Dagbladet erklärte sein neuer Anwalt Alexander Greaker, dass sein Mandant bei der Suche nach einer Arbeitsstelle sehr motiviert sei. Marius bemühe sich aktiv um eine Anstellung und hoffe, schon bald ein Jobangebot zu erhalten. Nähere Angaben dazu, in welcher Branche der Norweger künftig arbeiten möchte oder bei welchen Unternehmen er sich beworben hat, machte der Jurist allerdings nicht.
Die Nachricht überrascht insofern, als die juristische Zukunft des Verurteilten derzeit alles andere als geklärt ist. Das Urteil des Osloer Bezirksgerichts ist noch nicht rechtskräftig, und bis zur nächsten Verhandlung werden noch einige Monate vergehen. Gegen Teile des Urteils legte Marius nämlich Berufung ein. Das Berufungsgericht Borgarting ließ diese am 10. September zu, die neue Verhandlung soll am 9. Februar 2027 starten. Bis dahin hält sich der Sohn der Kronprinzessin mit einer elektronischen Fußfessel auf dem Anwesen Skaugum auf, dem Wohnsitz der norwegischen Kronprinzenfamilie. Zuletzt stimmte er einer erneuten Verlängerung der Untersuchungshaft unter elektronischer Überwachung um weitere vier Wochen zu.
Parallel dazu hat sich auch seine Verteidigung komplett neu aufgestellt: Von seinen bisherigen Anwälten Ellen Holager Andenæs und Petar Sekulic trennte er sich, stattdessen vertreten ihn nun Alexander Greaker und Daniel Storrvik. Das neue Team will mit einer veränderten Strategie in den Prozess gehen und kündigte an, zusätzliche Beweise sowie weitere Zeugen in die Berufungsverhandlung einbringen zu wollen.





















