Suizidversuch: Paris Jackson durchlitt schmerzhafte Therapie

Suizidversuch: Paris Jackson durchlitt schmerzhafte Therapie

- Yasmin Keller
Lesezeit: 3 min
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Paris Jackson (28) hat eine der düstersten Phasen ihres Lebens offengelegt. In der aktuellen Folge des Podcasts "On Purpose" von Jay Shetty (38) erzählt die Tochter des verstorbenen Michael Jackson (†50), dass sie sich wegen schwerer Depressionen einer Elektrokrampftherapie unterzogen hat. Auslöser sei gewesen, dass sie einem weiteren Suizidversuch nur noch "Zentimeter" entfernt gewesen sei. Innerhalb von drei Wochen habe sie neun Sitzungen durchlaufen. Dabei sei sie unter Vollnarkose fixiert worden, ein Beißschutz habe ihren Mund geschützt, während Strom durch ihren Kopf geleitet wurde. Besonders die ersten Anwendungen habe sie als extrem schmerzhaft empfunden. Wie prägend diese Zeit für sie war, zeigt auch das Cover ihres Albums "Happiest Day of My Life": Darauf hält eine Hand die Sängerin am Kinn, während sie mit einem Beißschutz im Mund direkt in die Kamera blickt.

Wie es ihr nach der ersten Behandlung ging, beschreibt Paris im Podcast, dessen Aussagen unter anderem von Page Six verbreitet wurden, sehr deutlich: "Als ich das erste Mal aufwachte, war es der stechendste Schmerz, den ich je in meinem Kopf erlebt hatte. Es ist ein Wundgefühl davon, unter Strom gesetzt worden zu sein." Und weiter: "Ich hatte definitiv Tage, an denen ich geistig überhaupt nicht da war." Zu den Nebenwirkungen zählten auch Gedächtnislücken. Freunde hätten sie besucht, doch obwohl es Belege für die Treffen gebe, könne sie sich weder an die Besuche noch an die Gespräche erinnern. Die Therapie habe zwar gewirkt, als Dauerlösung lehnt die Sängerin regelmäßige Elektrobehandlungen jedoch ab – die Vorstellung, bis an ihr Lebensende einmal im Monat behandelt zu werden, sei für sie nicht praktikabel gewesen. Zuvor hatte sie nach eigenen Angaben zahlreiche andere Wege ausprobiert: verschiedene Medikamente, Aufenthalte in fünf Einrichtungen, CBD, DBT, EMDR, Lidocain-Injektionen und transkranielle Magnetstimulation. Heute kombiniert sie Erkenntnisse aus ihren Behandlungen, setzt auf ganzheitliche Gesundheit und arbeitet wegen ihrer Zwangsstörung mit einem Verhaltensspezialisten. Entscheidend sei, das Gelernte dauerhaft in den Alltag zu integrieren.

In demselben Podcast sprach Paris auch über Drogenabhängigkeit, Depressionen und mehrere Suizidversuche in ihrer Jugend. Den ersten Versuch habe sie mit 15 Jahren unternommen. Als sie Stunden später wieder zu sich gekommen sei, habe sie damals weder Erleichterung noch Reue gespürt. Über die Gründe für ihre Verzweiflung hatte sie bereits 2017 im Interview mit Rolling Stone gesprochen: Selbsthass, ein geringes Selbstwertgefühl und das Gefühl, nicht lebenswert zu sein, hätten sie damals begleitet. Im Podcast "Call Her Daddy" erklärte sie zudem, sie habe lange außerhalb von sich selbst nach Mitteln gesucht, um mit ihrem Leben zurechtzukommen – unter anderem in Drogen und Selbstverletzung. Inzwischen ist Paris nach eigenen Angaben seit sechs Jahren nüchtern.

Paris Jackson bei der Premiere von "Jackass: Best and Last", Juni 2026
Getty Images
Paris Jackson bei der Premiere von "Jackass: Best and Last", Juni 2026
Paris Jackson, Musikerin
Instagram / parisjackson
Paris Jackson, Musikerin
Michael Jackson mit seinen Kindern Paris und Jackson im Jahr 2005
Action Press / STAR MAX, INC.
Michael Jackson mit seinen Kindern Paris und Jackson im Jahr 2005
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