Halle Berry und Ex Olivier: Streit um Sohn Maceo eskaliert
Halle Berry (60) und Olivier Martinez (60) haben offenbar versucht, ihre Differenzen bei der Erziehung ihres zwölfjährigen Sohnes Maceo professionell in den Griff zu bekommen – mit mäßigem Erfolg. Wie aus Gerichtsakten hervorgeht, die dem US-Magazin People vorliegen, nahm das einstige Ehepaar an einer Co-Parenting-Therapie teil, um künftige Konflikte friedlich zu lösen. Das Programm startete mit Einzelgesprächen, gefolgt von sechs gemeinsamen Sitzungen, bei denen nach Absprache auch Halles Verlobter Van Hunt (56) mit am Tisch sitzen durfte. Eine dauerhafte Lösung brachten die Termine jedoch nicht. Stattdessen hat sich der Sorgerechtsstreit zuletzt massiv zugespitzt: Olivier erhielt vorläufig das primäre Sorgerecht sowie eine einstweilige Verfügung, die auch den gemeinsamen Sohn einschließt. Bis zur nächsten Anhörung am 16. Oktober darf die Schauspielerin Maceo nur zu den vom Gericht festgelegten Zeiten sehen.
Dass die gemeinsame Beratung zwischen Halle Berry und Olivier Martinez kein Selbstläufer war, zeigte sich bereits im August 2024, als Berry vor Gericht beantragte, ihren Ex-Mann zur Teilnahme an den gemeinsamen Sitzungen zu verpflichten. Ein Richter gab ihr im darauffolgenden Oktober zwar recht, stellte zugleich jedoch fest, dass Martinez der Forderung zu diesem Zeitpunkt bereits nachgekommen war. Eine mit der Familie vertraute Quelle erklärte gegenüber People, woran es hakt: "Sie haben sehr unterschiedliche Erziehungsstile. Das Co-Parenting war nicht einfach. Trotzdem lieben sie Maceo beide, und er ist großartig ... [er ist] ein sehr konzentrierter Schüler. Halle versucht sehr, sein Leben privat zu halten." Vor dem Termin am 16. Oktober sollen die beiden laut Gerichtsunterlagen, die TMZ vorliegen, nun an einer vertraulichen Mediation zum Sorgerecht teilnehmen.
Ausgelöst wurden die jüngsten gerichtlichen Schritte durch bislang unbestätigte Anschuldigungen des Schauspielers. Er behauptet, es sei am 26. September 2026 zu einem Streit gekommen, bei dem Halle Maceo körperlich angegriffen, am Hals gepackt und gewürgt habe. Der Junge habe ihn anschließend aufgelöst angerufen und darum gebeten, sofort abgeholt zu werden. Ein Familiengericht in Los Angeles schränkte das Umgangsrecht der Oscar-Preisträgerin daraufhin am 1. Oktober vorläufig ein, sodass sie das Kind nur noch an zwei Tagen pro Woche sowie an jedem zweiten Wochenende sehen darf und einen Abstand von 100 Yards zu ihrem Ex-Mann einhalten muss. Halles Anwältin Marina Beck weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet Oliviers Antrag gegenüber der Daily Mail als "völlig unbegründet". Ihre Mandantin sei zutiefst traurig über die Lage, wolle sich aber weiterhin für Maceos Interessen einsetzen. Halle und Olivier trennten sich 2016 nach drei Ehejahren, die Scheidung wurde erst 2023 abgeschlossen.

























