Album: Haftbefehl irritiert Fans mit rasch gelöschten Posts
Nach rund zwei Monaten Funkstille hat sich Haftbefehl (40) bei seinen Fans zurückgemeldet. In einem Video aus seinem Zuhause spielte der Rapper eine Hörprobe seines neuen Songs "Licht" an – und sorgte damit für Begeisterung in der Deutschrap-Szene. Doch dabei blieb es nicht: Kurz darauf folgten zwei Beiträge in den sozialen Medien, die der Offenbacher rasch wieder löschte. Darin kündigte der Musiker laut Raptastisch gleich zwei neue Alben für das Jahr 2026 an, die musikalisch kaum unterschiedlicher ausfallen könnten. Das Projekt mit dem Titel "Lebendig begraben in 63" soll den Ankündigungen zufolge ausschließlich Gesang bieten. Mit "USA Suicide" will Haftbefehl seine Anhänger hingegen wieder mit Hardcore-Rap versorgen. Ganz aus dem Netz verschwunden sind die Neuigkeiten allerdings nicht: Ein Instagram-Beitrag zu "USA Suicide" ist weiterhin beim Produzenten Yung Caine abrufbar.
Ein komplettes Gesangsalbum hatte der Rapper bereits mehrfach in Aussicht gestellt, veröffentlicht wurde bislang jedoch keines. Nun fiel mit "Lebendig begraben in 63" erstmals ein konkreter Titel. Zum zweiten Projekt gab es sogar noch mehr Details: Haftbefehl teilte einen Ausschnitt der Tracklist von "USA Suicide". Der zehnte Song trägt den Namen "Halbzeit", weshalb eine Gesamtlänge von 19 oder 20 Stücken möglich erscheint. Offiziell bestätigt ist diese Zahl allerdings nicht. Auffällig ist zudem, dass viele der sichtbaren Songtitel Zusätze wie "v6" oder "v7" tragen – vermutlich handelt es sich dabei um unterschiedliche Versionen der jeweiligen Tracks. Geteilt wurde der noch abrufbare Post von Yung Caine, der früher unter dem Namen Flawlezz bekannt war und offenbar maßgeblich als Produzent an dem Album beteiligt ist. Warum der Musiker seine beiden Beiträge wieder entfernte, ist unklar.
Das Video zu "Licht" war das erste öffentliche Lebenszeichen des Rappers nach seiner längeren gesundheitlichen Auszeit. In dieser Zeit hatte sich Aykut Anhan weder in den sozialen Medien gezeigt noch öffentliche Termine wahrgenommen. In dem Clip präsentierte er sich sichtbar schlanker und mit Vollbart, trug aber weiterhin eine Gesichtsmaske, die seine Nase verdeckte. Zur Hörprobe tanzte der Musiker gut gelaunt durch den Raum, während im Hintergrund eine Jalousie hochfuhr und immer mehr Tageslicht hereinließ. Damit wirkte die kurze Aufnahme deutlich positiver als die Musik, die er zuletzt auf seinem Album "DSA" veröffentlicht hatte. Gleichzeitig war "Licht" die erste neue Musik des Offenbachers seit "syndrom stockholm".










