"Alles anders": Lars Eidinger schwärmt vom "Superman"-Dreh
Lars Eidinger (50) hat für einen großen Hollywoodfilm die Koffer gepackt – und in den USA einen echten Kulturschock erlebt. Allerdings einen, der ihn durchweg begeistert hat. Der Schauspieler steht für den neuen Superman-Film "Man of Tomorrow" vor der Kamera, der im Juli 2027 in die Kinos kommen soll. Dort verkörpert der Tatort-Star den Bösewicht Brainiac. Für ihn waren die Dreharbeiten mit seinen bisherigen Erfahrungen in Deutschland und Europa kaum vergleichbar, wie er laut dpa betonte: "Ich habe nie an einem Set im deutschsprachigen Raum oder im europäischen Raum derartigen Teamspirit erfahren wie dort." Besonders beeindruckt habe ihn der starke Zusammenhalt am Set. Für Lars war der Dreh damit nicht nur beruflich, sondern auch menschlich eine völlig neue Erfahrung.
Nach den Unterschieden zwischen Hollywood und den heimischen Filmsets gefragt, äußerte sich der Schauspieler unmissverständlich: "Alles. Man könnte ja gemeinhin behaupten, die kochen auch nur mit Wasser. Aber das stimmt nicht. Die kochen mit Pepsi", erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur. "Also das eine hat mit dem anderen wirklich rein gar nichts zu tun. Das ist eine ganz andere Art von Filmemachen." Auch das gängige Vorurteil, Amerikaner seien im Umgang eher oberflächlich, könne er nicht bestätigen. Im Gegenteil: Seine Kolleginnen und Kollegen habe er als ausgesprochen zugewandt und ehrlich an ihrem Gegenüber interessiert wahrgenommen. Unterm Strich sei der Dreh "eine ausschließlich positive Erfahrung" gewesen. Der Abschied fiel ihm entsprechend schwer: "Ich habe mich schwergetan, als es irgendwann zu Ende war und ich wieder nach Hause fahren musste", gab Lars zu.
Dass der Berliner überhaupt Teil des Superheldenspektakels wurde, verkündete Regisseur James Gunn (60) bereits Ende 2025. Nach einer weltweiten Suche fiel die Wahl für die Rolle des DC-Schurken Brainiac auf Lars. In "Man of Tomorrow" trifft er unter anderem auf David Corenswet (33), der Clark Kent alias Superman spielt, sowie auf Nicholas Hoult (36) als dessen Erzfeind Lex Luthor. Unabhängig von seinem Hollywoodprojekt ist der Schauspieler aktuell auch zu sehen: In der Disney+-Serie City of Blood verkörpert er den Vampir Zeno. Die dystopische Handlung spielt in einem von extremer Hitze geprägten Berlin, in dem das organisierte Verbrechen von Vampiren kontrolliert wird.



























