Fake: Vincent Gross wurde zum dritten Mal für tot erklärt
Fake: Vincent Gross wurde zum dritten Mal für tot erklärtIMAGO / Michel KaersZur Bildergalerie

Fake: Vincent Gross wurde zum dritten Mal für tot erklärt

- Sarah Annowsky
Lesezeit: 2 min
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Vincent Gross (29) muss aktuell klarstellen, dass er quicklebendig ist. Der Grund: Im Netz kursiert ein YouTube-Video, das den Sänger für tot erklärt und behauptet, er sei an Darmkrebs im Endstadium gestorben. In einem Clip auf Instagram meldete sich der Musiker deshalb selbst zu Wort und nahm die Sache mit Galgenhumor. "Leute, ich wollte euch eben mitteilen, dass ich letzte Woche schon wieder gestorben bin", erklärte er seinen Followern. Nach eigener Aussage handelt es sich bereits um die dritte erfundene Todesmeldung über ihn innerhalb einer einzigen Woche. Besonders pikant: In die aktuelle Falschmeldung wird auch seine Schlagerkollegin Beatrice Egli (38) hineingezogen. Sie soll angeblich um den Verstorbenen trauern. Tatsächlich ist an der ganzen Geschichte jedoch nichts dran – dem Sänger geht es blendend und er ist nach eigenen Angaben kerngesund.

Die Schlagzeile des Fake-Videos, das Vincent in seiner Story teilte, lautet: "Endstadium Krebs: Vincent Gross verabschiedet sich von seinen Schweizer Fans." In dem Beitrag wird zudem behauptet, er habe seine Darmkrebsdiagnose öffentlich gemacht und sei mit dem Lied "Joana" berühmt geworden. Der Schweizer stellte klar, dass die dort aufgeführten Songs gar nicht von ihm stammen. Hinter solchen Videos vermutet er gezielten Klickbetrug: Mit erfundenen Schockmeldungen würden möglichst viele Aufrufe erzeugt, über die vorgeschaltete Werbung werde dann Geld verdient. Kritik übte der Musiker auch an der Plattform selbst – YouTube erkenne derartige Inhalte nicht vorab und sortiere sie nicht aus. An seine Fans richtete er eine klare Warnung: "Nicht alles glauben und solche Videos direkt melden!" Den Clip habe er nur geteilt, um die Masche hinter den vermeintlich tragischen Meldungen zu erklären.

Schon vor acht Monaten erlebte Vincent am Flughafen ein Weihnachtsabenteuer, das fast wie ein Action-Film klang. Nach einem Auftritt in Sachsen hatte er Fan-Geschenke im Handgepäck, darunter einen Dresdner Christstollen. Bei der Sicherheitskontrolle wurde ausgerechnet die Verpackung des Kuchens auf Sprengstoff getestet. Das Ergebnis: positiv. Die Bundespolizei rückte an, das Gepäck wurde durchwühlt. Vincent nahm es mit Humor und sagte in einem Instagram-Video: "Ich wäre fast ins Gefängnis gekommen." Am Ende gab es Entwarnung, es blieb bei einem harmlosen Stück Weihnachtsgebäck. Der Sänger scherzte trotzdem weiter: "Das ist ein Fan-Geschenk, aber ich habe nicht reingeguckt. Wenn da wirklich etwas drin gewesen wäre, wäre ich dann ins Gefängnis gekommen?"

Vincent Gross, Schlagersänger
IMAGO / Michel Kaers
Vincent Gross, Schlagersänger
Vincent Gross, September 2025
IMAGO / Karina Hessland
Vincent Gross, September 2025
Vincent Gross, Schlagersänger
Getty Images
Vincent Gross, Schlagersänger
Hat Vincent richtig gehandelt, indem er das Fake-Video geteilt und seine Fans gewarnt hat?