Herzogin Meghan meidet Podcasts aus Angst vor heiklen Fragen

Herzogin Meghan meidet Podcasts aus Angst vor heiklen Fragen

- Anja-Stine Andresen
Lesezeit: 3 min
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Podcasteinladungen dürften bei Herzogin Meghan (45) derzeit eher im Papierkorb als im Kalender landen. Wie ein Insider gegenüber Star Magazine behauptet, erreichen die Herzogin von Sussex zahlreiche Anfragen von fremden Formaten – abgesagt werde jedoch der Großteil. Der Grund soll ausgerechnet die größte Stärke des Mediums sein: das lange, locker geführte Gespräch. Genau davor soll Meghan Respekt haben. Denn wo geplaudert wird, kann eben auch mal eine unangenehme Frage fallen. Interviews, deren Verlauf sie nicht selbst steuern kann, meide sie deshalb angeblich konsequent. Die Quelle beschreibt sie als zu zurückhaltend und zu kontrolliert, um sich einfach ins Ungewisse zu setzen und draufloszureden. Öffentlich bestätigt hat Meghan das alles nicht. Auftritte absolviert sie weiterhin, auch an eigenen Projekten arbeitet sie – bei ausführlichen Gesprächen auf anderen Plattformen soll sie inzwischen allerdings besonders wählerisch sein.

Der Insider bleibt bei seiner Einschätzung nicht gerade zart: "Alles, was sie sagt und tut, ist so sorgfältig inszeniert und einstudiert, dass niemand bei ihr jemals nach authentischen Momenten suchen wird. Beim Podcasten ist das ein Todesurteil." Als möglicher Hintergrund für die Vorsicht gilt die jahrelange intensive Beobachtung der Sussexes. Seit ihrer Hochzeit mit Prinz Harry (41) im Jahr 2018 ist das Verhältnis zu Teilen der britischen Presse angespannt. Wie sie mit Gegenwind umgeht, hatte Meghan in ihrem eigenen Podcast "Confessions of a Female Founder" im vergangenen Jahr thematisiert. "Egal, in welcher Größenordnung man sich bewegt, irgendwann wird man einen Rückschlag erleiden", erklärte sie dort und weiter: "Irgendwann muss man entscheiden, ob man sich duckt, die Situation bezwingt oder über ihr steht." Im eigenen Format ließ sich das freilich deutlich entspannter sagen.

Für Meghan in die Bresche gesprungen ist in der Vergangenheit vor allem ihr Ehemann. Prinz Harry stellte sich immer wieder schützend vor seine Frau und sprach offen darüber, wie stark die Berichterstattung die Familie belastet. In einem Datenschutzverfahren gegen Associated Newspapers wurde er bei seiner Aussage Anfang dieses Jahres emotional. "Indem ich hier stehe und mich gegen sie zur Wehr setze, verfolgen sie mich weiterhin", sagte er vor Gericht und fügte hinzu: "Und sie haben das Leben meiner Frau zur absoluten Hölle gemacht, Mylord." Seit dem Umzug des Paares in die USA im Jahr 2020 wird dort immer wieder über die Medienstrategie der Sussexes diskutiert. Netflix soll rund 69 Millionen Euro in die Zusammenarbeit investiert und auf exklusive royale Einblicke gehofft haben. Die brisantesten persönlichen Details platzierten Harry und Meghan allerdings anderswo: das große Interview bei Oprah Winfrey (72) für CBS, weitere Enthüllungen in Harrys Memoiren "Spare".

Herzogin Meghan bei ihrer Rede in Genf
Getty Images
Herzogin Meghan bei ihrer Rede in Genf
Herzogin Meghan und Prinz Harry, August 2026
Instagram / meghan
Herzogin Meghan und Prinz Harry, August 2026
Herzogin Meghan und Oprah Winfrey, März 2021
Getty Images
Herzogin Meghan und Oprah Winfrey, März 2021
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