Motsi Mabuse konnte wegen Perimenopause nicht mehr tanzen

Motsi Mabuse konnte wegen Perimenopause nicht mehr tanzen

- Hannah Kändler
Lesezeit: 2 min
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Motsi Mabuse (45) gibt einen sehr persönlichen Einblick in eine Zeit, die sie stark mitgenommen hat. Seit Anfang 2025 macht der Tänzerin die Perimenopause körperlich und emotional zu schaffen, wie sie nun im Gespräch mit Women's Health UK schildert. Sie habe sich in ihrem eigenen Körper unwohl gefühlt, sei unglücklich gewesen und habe unter einem deutlichen Energieverlust sowie Knieschmerzen gelitten. Besonders hart traf sie, dass zeitweise nicht einmal mehr das Tanzen mit ihrem Ehemann Evgenij Voznyuk möglich war. "Ich liebe es, mit meinem Mann zu tanzen, ich liebe Bewegung, und ich konnte das nicht mehr. Das machte mich unglücklich", erklärt sie. Die Beschwerden rüttelten auch an ihrem Selbstbild. Morgens habe sie sich gefragt: "Welcher Motsi begegne ich heute? Ist es diejenige, die mich zum Weinen bringen wird? Ist es diejenige, die glücklich ist? Ist es diejenige, die niemanden sehen will?"

Die ständig wechselnden Gefühle beschreibt die Jurorin als täglichen Kontrollverlust. "Du wachst jeden Tag auf und entdeckst eine neue Seite an dir. Das ist die Menopause", sagt sie dem Magazin. Geholfen habe ihr inzwischen eine Therapie – und die habe auch ihren Umgang mit ihrer achtjährigen Tochter verändert. Motsi nehme deren Äußerungen sehr ernst und frage gezielt nach, um zu verstehen, wie es ihrem Kind psychisch geht. Zusätzlich ließ sich die Tänzerin umfassend ärztlich durchchecken. Dabei stellten die Mediziner Entzündungen, einen hohen Cortisolwert und ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes fest. Die Krankheit tritt sowohl bei ihren Eltern als auch bei ihren Großeltern auf, während ihrer Schwangerschaft hatte Motsi bereits Schwangerschaftsdiabetes. Ihr Arzt habe sie deshalb dazu aufgefordert, für ihre langfristige Gesundheit etwas zu verändern.

Seit 2017 ist Motsi mit Evgenij verheiratet, 2018 kam die gemeinsame Tochter zur Welt. Durch die Therapie achtet die Tänzerin nach eigenen Angaben nun besonders aufmerksam darauf, ob ihr Kind psychisch belastet ist. Auch ihr Verhältnis zum eigenen Körper ist von prägenden Erfahrungen bestimmt: Als junge Tänzerin sei sie aufgefordert worden, abzunehmen – Sätze, die sie bis heute beschäftigen. 2023 wurde sie Botschafterin von WeightWatchers und verlor seither rund 13 Kilogramm. Vor einigen Monaten sorgte sie in einem farbenfrohen Minikleid mit ihrer deutlich veränderten Figur für Aufsehen. Im Gespräch mit Women's Health UK stellt sie nun aber den gesundheitlichen Aspekt in den Vordergrund: "Für mich ging es auf dieser Reise nie darum, kleiner zu werden. Es ging darum, stärker zu werden."

Motsi Mabuse, März 2026
Instagram / motsimabuse
Motsi Mabuse, März 2026
Motsi Mabuse und Evgenij Voznyuk bei der United Hearts Gala 2020 in Berlin
Getty Images
Motsi Mabuse und Evgenij Voznyuk bei der United Hearts Gala 2020 in Berlin
Motsi Mabuse mit ihrer Tochter, August 2026
motsimabuse
Motsi Mabuse mit ihrer Tochter, August 2026
Wie berührend findet ihr Motsis offenen Einblick in ihre Perimenopause?