Ex-Miss-Schweiz Kerstin Cook bangte zehn Tage um Baby Julian
Für Kerstin Cook begann das Mutterglück mit einer echten Zitterpartie: Die Ex-Miss Schweiz brachte Ende August ihren Sohn Julian zur Welt. Wie sie gegenüber 20 Minuten erzählte, musste das Baby wegen einer Präeklampsie schon in der 37. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt geholt werden. Weil Julian zu früh auf die Welt kam, verbrachte er seine ersten zehn Lebenstage auf der Intensivstation. Seine Eltern besuchten ihn dort täglich und blieben so lange es ging bei ihm. Inzwischen ist der Nachwuchs aber zu Hause und die kleine Familie konnte sich von den Strapazen erholen. "Uns geht es mittlerweile gut und wir sind unglaublich froh, Julian endlich zu Hause bei uns zu haben. Die letzten Wochen waren allerdings sehr intensiv und emotional", erklärte die Schweizerin.
Die Präeklampsie, die sich unter anderem durch Bluthochdruck und Eiweißausscheidungen bemerkbar machen kann, überschattete die letzte Zeit der Schwangerschaft. Rund zwei Wochen vor der Entbindung musste Kerstin deshalb im Krankenhaus bleiben, wo sie engmaschig überwacht wurde. Gemeinsam mit ihren Ärzten versuchte sie, die Schwangerschaft möglichst sicher bis zur 37. Woche fortzuführen. Dann machte die Erkrankung den Kaiserschnitt jedoch notwendig. An das erste Kennenlernen mit ihrem Kind erinnert sich das ehemalige Model gegenüber 20 Minuten so zurück: "Der Moment, als ich Julian zum ersten Mal gesehen und in den Armen gehalten habe, war unglaublich schön. Nach den zwei Wochen im Spital und all den Sorgen war ich einfach unendlich erleichtert, dass er endlich da war." Die anschließende Trennung aufgrund des Aufenthalts auf der Intensivstation war für das Paar sehr emotional.
Kerstin und ihr Mann Charly leben derzeit in ihrer Wahlheimat Brasilien. Ihr Aufenthalt dort hat auch mit einem laufenden Adoptionsverfahren zu tun. Zusätzlich zu Julian möchte das Paar einen siebenjährigen Jungen bei sich aufnehmen. Zum aktuellen Stand hält sich die Schweizerin allerdings bisher bedeckt: "Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen." Nach den Wochen im Krankenhaus und den bangen Tagen auf der Intensivstation kann die kleine Familie nun erst einmal gemeinsam in den eigenen vier Wänden zur Ruhe kommen.























