

Mandy Rose verteidigt OnlyFans und kritisiert Vorurteile
Mandy Rose hat genug von den Schubladen, in die sie wegen ihres OnlyFans-Accounts gesteckt wird. Im Gespräch mit The Blast macht die ehemalige WWE-Sportlerin deutlich, dass Athletinnen ihre selbst aufgebaute Reichweite ihrer Ansicht nach ohne Rechtfertigung vermarkten dürfen. Auch sie selbst schäme sich nicht für ihren Karriereweg. Sie bestimme selbst, welche Inhalte sie teile und wo ihre persönlichen Grenzen lägen. Auch die neue Rolle als Mutter habe daran nichts geändert: "Mutter zu werden, hat nichts an meiner Überzeugung geändert, dass Frauen ihre eigenen Entscheidungen über ihre Karriere treffen können. Ich bin stolz auf das Geschäft, das ich aufgebaut habe, und freue mich darauf, selbst zu entscheiden, was als Nächstes für mich kommt."
Einen deutlichen Widerspruch sieht Mandy (36) darin, wie mit der Reichweite von Sportlerinnen umgegangen werde. Zunächst würden sie für eine große Fangemeinde gefeiert, später jedoch für deren geschäftliche Nutzung kritisiert: "Ich spreche nicht für andere, aber ich finde nicht, dass eine Athletin sich dafür verteidigen müssen sollte, einen anderen Weg gefunden zu haben, Geld zu verdienen. Die Leute loben dich dafür, eine Fangemeinde aufzubauen, und verurteilen dich dann, wenn du darum ein Geschäft aufbaust." Dass die Plattform nicht für jeden das Richtige sei, räumte Mandy ein – pauschale Abwertung hält sie trotzdem für unangebracht. "Aber die Arbeit von jemandem als peinlich zu bezeichnen, weil einem die Plattform nicht gefällt, sagt mehr über die damit verbundene Verurteilung aus als über die Person, die diese Arbeit macht."
Wie lukrativ dieses Geschäft für Mandy geworden ist, hatte sie bereits im Podcast "Power Alphas" beschrieben. Demnach entsprachen ihre Einnahmen bei FanTime, eine Konkurrentplattform von OnlyFans, innerhalb von nur drei Monaten ungefähr einem vollständigen WWE-Jahresgehalt. FanTime selbst meldete im Dezember 2022, dass die Wrestlerin eine Million US-Dollar verdient habe. Privat heiratete sie im November 2024 den früheren NFL- und NXT-Sportler Sabby Piscitelli, der als Tino Sabbatelli bekannt ist. Im Sommer 2026 kam das erste gemeinsame Kind zur Welt.




















