Richter will Millionen-Urteil gegen Chris Brown kürzen

Richter will Millionen-Urteil gegen Chris Brown kürzen

- Louisa Riepe
Lesezeit: 2 min
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Chris Brown (37) hat im Rechtsstreit mit seiner früheren Haushälterin Maria Avila einen Teilerfolg erzielt. Ein Richter am Superior Court des Los Angeles County hält die Summe, die eine Jury zuvor festgesetzt hatte, für überzogen. Laut TMZ sollen Maria statt der ursprünglich zugesprochenen 12,9 Millionen Dollar [ca. 11,3 Millionen Euro] nur noch 9,5 Millionen Dollar [ca. 8,3 Millionen Euro] zustehen. Für den Musiker würde das eine Ersparnis von rund 3,4 Millionen Dollar [ca. 3 Millionen Euro] bedeuten. Endgültig ist die Kürzung allerdings noch nicht, denn sie ist an eine klare Bedingung geknüpft: Maria muss der niedrigeren Entschädigung zustimmen. Lehnt sie ab, wird der Fall erneut vor Gericht verhandelt – dann allerdings ausschließlich mit Blick auf die Höhe des Schadensersatzes. Die grundsätzliche Verantwortung, die die Geschworenen zuvor festgestellt hatten, steht dabei nicht zur Debatte.

Seine Entscheidung begründete der Richter laut TMZ mit Lücken in der Beweislage. Es gebe "unzureichende Beweise für dauerhafte Nervenschäden und für den angesetzten Wert künftiger Schmerzen und Leiden", heißt es in den Dokumenten. Chris hatte zuvor einen neuen Prozess beantragt. Dabei monierte der Musiker unter anderem, dass während der Verhandlung seine früheren Festnahmen und der Vorfall mit Rihanna (38) thematisiert werden durften. Ob Maria die Reduzierung auf 9,5 Millionen Dollar akzeptiert oder lieber eine weitere gerichtliche Auseinandersetzung über die Summe in Kauf nimmt, ist bislang nicht bekannt.

Ausgangspunkt des juristischen Tauziehens ist ein Zwischenfall aus dem Jahr 2020. Damals soll es auf dem Anwesen des Sängers im kalifornischen Tarzana zu einer Hundeattacke gekommen sein. Maria gab an, sie habe dort als Haushälterin gearbeitet und sei von einem großen Hund angegriffen und verletzt worden, als sie den Müll rausbrachte. Der "Under the Influence"-Interpret wies jegliches Fehlverhalten von sich. In der vorausgegangenen Verhandlung sagten sowohl er als auch seine frühere Angestellte aus. Am Ende machte die Jury den Musiker für die Folgen der Attacke verantwortlich und sprach Maria zunächst 12,9 Millionen Dollar Schadensersatz zu. Genau diese Summe steht nun wieder zur Disposition.

Chris Brown in London, Juli 2026
Getty Images
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Sänger Chris Brown, Juni 2025
Getty Images
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Chris Brown im April 2024
ActionPress
Chris Brown im April 2024
Findet ihr, der Richter sollte die Entschädigung für Chris Browns frühere Haushälterin wirklich kürzen?