Märtha Louises Tochter Leah Behn: Rechtszoff um Beautymarke

Märtha Louises Tochter Leah Behn: Rechtszoff um Beautymarke

- Louisa Riepe
Lesezeit: 2 min
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Mit einer Zeichentrickfigur hatte Leah Isadora Behn (21) wohl nicht gerechnet, als sie ihre eigene Marke ins Leben rief. Die Tochter von Prinzessin Märtha Louise (55) und Ari Behn (†47) steckt wegen ihres Beauty-Labels dorah. derzeit in einem Rechtsstreit, wie TV 2 berichtet. Das norwegische Patentamt lehnte die beantragte Markeneintragung zunächst ab – ausgerechnet, weil der Name mit der geschützten Marke "Dora the Explorer" verwechselt werden könnte. Leah hatte ihre Produkte im August 2024 auf den Markt gebracht und im Dezember 2025 die Markenrechte beantragt. Nachdem die Behörde Bedenken geäußert hatte, holte sich die Beautyunternehmerin juristische Unterstützung: Die Anwältin Cecilie Island von der Kanzlei Wiersholm reichte Ende Juli 2026 eine ausführliche Stellungnahme ein. Seitdem läuft das Verfahren.

Der Knackpunkt für die vorläufige Entscheidung ist die Aussprache. "Ausschlaggebend für die erste Einschätzung war, dass Dora und Dorah als ein und derselbe weibliche Vorname wahrgenommen würden. Die leicht unterschiedliche Schreibweise reicht daher nicht aus, da die Aussprache identisch ist", stellte die Behörde gegenüber TV 2 klar. Hinzu kommt: Viacom hat die Zeichentrickmarke auch für Make-up, Parfüm und Körperlotionen schützen lassen. Deshalb müssten beide Marken so verglichen werden, wie die Käufer sie auf Kosmetikprodukten wahrnehmen, so Rechtsberaterin Marte Eide Amundsen. Leahs Anwältin sieht das allerdings anders: Es gebe deutliche visuelle, sprachliche und begriffliche Unterschiede. Kinderkosmetik aus dem Dora-Universum sei zudem in der Regel Spielzeug – und ein gewöhnlicher Bleistiftspitzer eben kein Spitzer für Kosmetikstifte.

Wie es weitergeht, ist bisher noch offen. Das Patentamt prüft den Fall erneut, eine Antwort kann jedoch drei bis sechs Monate dauern. Bleibt es bei der Entscheidung, darf Leah noch einmal Stellung beziehen und anschließend Beschwerde bei der zuständigen Kammer für gewerbliche Schutzrechte einlegen. Alternativ könnte sie Viacom aber auch einfach um Zustimmung bitten. Langeweile dürfte während der Wartezeit trotzdem nicht aufkommen: Seit dem 26. September 2026 steht die Tochter von Märtha Louise auch vor der Kamera. In der norwegischen Let's Dance-Ausgabe "Skal vi danse" tritt sie gemeinsam mit dem Profitänzer Andreas Hiim gegen zwölf weitere Promipaare an. Bekannt gegeben wurde ihre Teilnahme im August in der Morgensendung "God morgen Norge" von TV 2 in Oslo.

Bei der Oslo-Premiere von "Wicked: For Good" im Colosseum-Kino
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Leah Isadora Behn auf dem roten Teppich bei der Elle Summer Party 2026 in Oslo
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Leah Isadora Behn präsentiert bei den Villoid Awards den Rosa Rebell Award an Märtha Louise
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Welchen Weg sollte Leah im Markenstreit eurer Meinung nach einschlagen?