Marius Høiby stimmt Verlängerung der Untersuchungshaft zu

Marius Høiby stimmt Verlängerung der Untersuchungshaft zu

- Mary-Lou Künzel
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Marius Borg Høiby (29) bleibt vorerst weiter in Untersuchungshaft – und zwar freiwillig. Wie Dagbladet berichtet, stimmte der Sohn von Königin Mette-Marit (53) einer Verlängerung um weitere vier Wochen zu, obwohl er mit den Vorgaben der Polizei keineswegs einverstanden sei. Der Freiheitsentzug wird wie schon in den vergangenen Wochen mit elektronischer Fußfessel auf dem königlichen Gut Skaugum vollzogen. Die Staatsanwaltschaft begründet die Maßnahme damit, dass weiterhin die Gefahr neuer Straftaten bestehe. "Es hat Gespräche mit der Polizei über die Bedingungen für eine mögliche Freilassung von Marius Borg Høiby gegeben. Høiby hält die von der Polizei gestellten Bedingungen für unangemessen und möchte deshalb die derzeitige Regelung fortsetzen", erklärte Marius' neuer Verteidiger Alexander Greaker den überraschenden Schritt gegenüber dem Blatt. Statt eines neuen Haftprüfungstermins akzeptiert er also lieber den Status quo.

Im Juni dieses Jahres hatte das Osloer Bezirksgericht Marius zu vier Jahren Haft verurteilt. Unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen und wegen Misshandlung in einer engen Beziehung. Von insgesamt 40 Anklagepunkten wurde er in 36 Fällen schuldig gesprochen. Die mehr als 200 bereits verbüßten Tage in Untersuchungshaft werden ihm auf die endgültige Strafe angerechnet. Gegen die Schuldsprüche wegen der Vergewaltigungen sowie wegen der Misshandlung seiner Ex-Partnerin Nora Haukland legte der 29-Jährige Berufung ein. Verhandelt wird der Fall ab dem 9. Februar 2027 vor dem Berufungsgericht Borgarting, vorläufig sind 16 Verhandlungstage bis zum 5. März angesetzt.

Mit Alexander Greaker und Daniel Storrvik hat Marius inzwischen ein neues Verteidigerteam. Zur aktuellen Situation sagte Greaker weiter: "Høiby stimmt einer Fortsetzung der Untersuchungshaft um vier Wochen zu. Er ist motiviert, mit der Arbeit zu beginnen, und wird diese Zeit nutzen, um ein konkretes Jobangebot zu bekommen." Bereits bei der vorherigen Verlängerung vor vier Wochen hatte Marius trotz Einwänden auf einen neuen Haftprüfungstermin verzichtet und einer vierwöchigen Untersuchungshaft auf Skaugum zugestimmt.

Marius Borg Høiby bei der Trauerfeier für König Harald V in Oslo
Getty Images
Marius Borg Høiby bei der Trauerfeier für König Harald V in Oslo
Marius Borg Høiby nach dem Trauergottesdienst für König Harald V in Oslo
Getty Images
Marius Borg Høiby nach dem Trauergottesdienst für König Harald V in Oslo
Emma Tallulah Behn, Marius Borg Høiby, Maud Angelica Behn und Leah Isadora Behn bei der Trauerfeier für König Harald V in Oslo
Getty Images
Emma Tallulah Behn, Marius Borg Høiby, Maud Angelica Behn und Leah Isadora Behn bei der Trauerfeier für König Harald V in Oslo
Marius akzeptiert die Verlängerung der Untersuchungshaft: Wie bewertet ihr diesen Schritt?