Nach sieben Jahren zieht Federer endlich am Zürichsee ein

Nach sieben Jahren zieht Federer endlich am Zürichsee ein

- Anna Pejsek
Lesezeit: 2 min
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Gut Ding will Weile haben – und im Fall von Roger Federer (45) dauerte es fast sieben Jahre. Der frühere Tennisprofi ist mit seiner Familie nun endlich in sein neues Luxusanwesen in Rapperswil-Jona im Kanton St. Gallen eingezogen, wie die Linth-Zeitung berichtet. Das Grundstück direkt am Zürichsee misst rund 17.000 Quadratmeter und lässt kaum Wünsche offen: Sechs neu errichtete Gebäude verteilen sich auf dem Gelände. Zum Anwesen gehören außerdem eine Tiefgarage, ein eigener Tennisplatz und weitere Anlagen. Damit ist für den einstigen Weltklassespieler eine jahrelange Wartezeit zu Ende gegangen. Ganz fertig ist das Großprojekt allerdings auch nach dem Einzug noch nicht. Auf dem weitläufigen Gelände stehen weiterhin kleinere Arbeiten an. Diese hinderten Roger und seine Familie offenbar nicht daran, bereits ihre Räume zu beziehen und das neue Zuhause am See zu nutzen.

Dass die Familie tatsächlich eingezogen ist, lässt sich an mehreren Details ablesen. Die Gebäude sind inzwischen möbliert, abends brennt auf dem Grundstück Licht. Die lauten Baumaschinen, die lange zum Alltag auf dem Areal gehörten, sind laut der Linth-Zeitung verschwunden – derzeit sind dort vor allem noch Gärtner im Einsatz. Handwerker aus dem Umfeld der Baustelle bestätigten dem Blatt: "Ja, Federer ist tatsächlich eingezogen." Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht. Das Family Office des Sportlers wollte sich auf Anfrage nicht äußern, und auch die Stadt Rapperswil-Jona gab der Linth-Zeitung unter Verweis auf den Persönlichkeitsschutz keine Auskunft. Ganz still ist es in der Nachbarschaft trotzdem nicht: Auf der östlich angrenzenden Parzelle entstehen weiterhin knapp 20 Luxuswohnungen. Davon ließ sich die Familie beim Einzug aber offenbar nicht aufhalten.

Eigentlich hätte alles deutlich schneller gehen sollen. Ursprünglich war der Einzug bereits für 2021 geplant, doch zahlreiche Einsprachen verzögerten den Bau der großen Villa um mehrere Jahre. Während der Bauphase waren Dutzende Handwerker und Angestellte auf dem Areal im Einsatz – das Fotografieren war ihnen dabei strikt untersagt. Inzwischen sind sie laut dem Bericht vertraglich nicht mehr zur Verschwiegenheit verpflichtet. Dass die Wahl überhaupt auf Rapperswil-Jona fiel, dürfte mehrere Gründe haben. Der Ort gilt wegen seiner direkten Lage am Zürichsee als begehrter Wohnort für wohlhabende Menschen. Neben der Aussicht und der Nähe zum Wasser werden auch die steuerlichen Bedingungen als Standortvorteil genannt. So fällt der Steuerfuß im Vergleich moderat aus. Nach den jahrelangen Verzögerungen ist Rogers aufwendig geplantes Bauprojekt damit zwar noch nicht bis ins letzte Detail abgeschlossen, dient der Familie aber bereits als neues Zuhause.

Roger Federer und seine Frau Mirka, Mai 2017
Getty Images
Roger Federer und seine Frau Mirka, Mai 2017
Roger Federer reagiert während eines Exhibition-Matches gegen Andy Roddick bei der Fan Week im USTA Billie Jean King National Tennis Center
Getty Images
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Roger Federer und seine Frau Mirka, Mai 2017
Getty Images
Roger Federer und seine Frau Mirka, Mai 2017
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