"Office Space"-Star Richard Riehle ist mit 78 gestorben
Hollywood nimmt Abschied von einem seiner bekanntesten Charakterdarsteller: Richard Riehle ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Wie TMZ berichtet, starb der US-Schauspieler am vergangenen Donnerstag in Los Angeles eines natürlichen Todes. Über Jahrzehnte hinweg stand er für mehr als 400 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Besonders im Gedächtnis blieb er vielen Zuschauern durch seine Rolle als Tom Smykowski in der Kultkomödie "Office Space" aus dem Jahr 1999. Doch auch in anderen großen Hollywoodproduktionen war der Darsteller zu sehen. So spielte er unter anderem in dem Thriller "Auf der Flucht" an der Seite von Harrison Ford (84) sowie im beliebten Familienfilm "Free Willy" mit. Nach Bekanntwerden der Todesnachricht würdigen zahlreiche Fans den vielseitigen Nebendarsteller in den sozialen Medien und erinnern an seine unzähligen Auftritte in Kinofilmen und Serien.
Hauptrollen übernahm Richard nur selten – dafür machte er sich mit markanten Nebenfiguren einen Namen. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Komödien wie "Deuce Bigalow: Male Gigolo", "Brautalarm" und "Joe Dreck". Auch in "Executive Decision", "Mercury Rising" und "Lethal Weapon 4" wirkte er mit. Selbst Fans des Horrorgenres dürften sein Gesicht aus "Hatchet", "Halloween II" oder "Texas Chainsaw 3D" kennen. Im Fernsehen trat Richard unter anderem in "Mord ist ihr Hobby", "Roseanne", "Star Trek: The Next Generation", Buffy – Im Bann der Dämonen, "Two and a Half Men" und "Black-ish" auf. Genau diese Präsenz bringen Fans im Netz nun auf den Punkt. "Dieser Mann war überall dabei, ohne dass man es bemerkt hat", schrieb ein Nutzer laut Daily Mail. Ein anderer bezeichnete ihn als "einen der berühmtesten 'Diesen Typen kenne ich doch'-Schauspieler, die einfach überall mitspielen".
Geboren wurde Richard 1948 in Menomonee Falls im US-Bundesstaat Wisconsin. Nach seinem Master of Fine Arts an der University of Minnesota startete er seine Laufbahn am Meadow Brook Theatre, bevor er nach Los Angeles zog. Laut IMDb heiratete er 1970 Jane Latham, das Paar bekam vier Kinder. Als besonderen Höhepunkt seines Schaffens betrachtete Richard das Kriegsdrama "Glory" aus dem Jahr 1989. Dem Notre Dame Magazine sagte er darüber: "Es war das bewegendste Drehbuch, das ich je gelesen hatte. Ich hatte nicht viele Szenen mit Denzel Washington oder Morgan Freeman ... aber Teil dieser Besetzung zu sein, war ein Höhepunkt meiner Karriere." Neben seiner Arbeit vor der Kamera bleibt Fans offenbar auch Richards freundliche Art in Erinnerung. Ein Nutzer erzählte laut Daily Mail von einer Begegnung im Flugzeug: "Ich habe ihn vor ein paar Jahren auf einem Flug getroffen. Er war ein sehr netter Kerl und unterhielt sich gerne mit jedem und machte Fotos mit allen."






















