Tom Rhys Harries musste zweimal für "Clayface" vorsprechen
Tom Rhys Harries (36) musste für seine Hauptrolle im DC-Thriller "Clayface" so einiges durchmachen. Wie der Schauspieler laut Hollywood Reporter erzählte, durchlief er bei Warner Bros. und Regisseur James Watkins ein Casting in mehreren Stufen, das ihn viele Nerven kostete. Neben dem Waliser hatten außerdem noch vier andere Darsteller Chancen auf die Rolle des titelgebenden Antihelden. Eine Woche lang bereitete sich Tom intensiv auf das Vorsprechen vor. Dabei traf er eine bewusste Entscheidung: Als sein Agent ihm von der Konkurrenz erzählen wollte, unterbrach er ihn und bat ausdrücklich darum, die Namen der anderen vorerst nicht zu erfahren. "Ich musste einfach in meiner eigenen Welt bleiben, ohne darüber nachzudenken, wen sie noch in Erwägung zogen", erklärte er seine Gedanken.
Erst nach einem anstrengenden Screentest, der drei Stunden dauerte, wollte er wissen, gegen wen er angetreten war. Seine Leistung konnte das Wissen nun ja nicht mehr beeinflussen: "Ich war neugierig, und inzwischen hätte es mich nicht mehr aus der Bahn werfen können, weil ich fertig war." Doch schon am nächsten Tag wurde er überraschend gebeten, noch ein zweites Mal vorzusprechen – und musste die Konkurrenz erneut aus dem Kopf bekommen. Nur wenige Tage nach dem zweiten Screentest kam dann aber die erlösende Nachricht: Die Rolle gehörte ihm.
Am Ende wurde der Film zu einem Erfolg: "Clayface" bekam überwiegend positive Kritiken und landete an seinem Startwochenende auf Platz eins der Kinocharts. Tom sieht den Erfolg aber vor allem als Chance, künftig mit mehr Filmschaffenden ins Gespräch zu kommen. Dabei will er auch weiterhin Projekte von Kreativen auswählen, an die er grundsätzlich glaubt.






















