Traurige Nachrichten aus der Filmbranche: Schauspieler und Produzent Charles Porter (†47) ist tot. Der Brite starb am Montag im Alter von 47 Jahren nach langem Kampf an einer Krebserkrankung, wie seine Ehefrau Candice Tab-Porter auf Instagram mitteilte. Neben seiner Frau hinterlässt Charles die beiden gemeinsamen Töchter Juliette und Layla. Einem breiten Publikum wurde er vor allem durch seine Hauptrolle in dem ESPN-Fernsehfilm "Wendell Scott: A Race Story" bekannt. Auch hinter der Kamera war er erfolgreich: Erst 2024 produzierte er den Film "Finding Faith" mit Paula Patton (50), in dem er als Barkeeper zudem eine kleine Rolle übernahm.
In "Wendell Scott: A Race Story" aus dem Jahr 2011 verkörperte Charles eine echte Rennsportlegende: Wendell Scott, der 1963 als erster Afroamerikaner ein Rennen im NASCAR Cup gewann. Im Laufe seiner Karriere war der Schauspieler in zahlreichen bekannten Serien wie "The Parkers", "Close to Home", "Without a Trace", "Bones" und "House" zu sehen. Im Horrorthriller "Nailed" übernahm er neben der Hauptrolle auch die Produktion, und im Actionthriller "Peppermint" mit Jennifer Garner (54) ergatterte er eine kleinere Rolle. Bei "Finding Faith" stand er zudem gemeinsam mit Kollegen wie Stephen Bishop, Keith David und Nadine Velazquez vor der Kamera. Seinen ursprünglichen Traum von einer NFL-Karriere, für die er während des Studiums an der Duke University als Defensive End im College-Football kämpfte, musste er nach einer schweren Rückenverletzung aufgeben, woraufhin er rund 29 Kilogramm abnahm und sich erfolgreich der Schauspielerei zuwandte.
In ihrem emotionalen Abschiedsstatement erinnerte Candice an die gemeinsame Zeit: "Ich fühle mich geehrt, in den unglaublichen 18 Jahren, die wir zusammen hatten, an seiner Seite gewesen zu sein, und glaube fest daran, dass Gott uns aus einem bestimmten Grund zusammengeführt hat." Über den Umgang ihres Mannes mit der schweren Krankheit erzählte sie: "Er fand Schönheit in den kleinen Dingen und beklagte sich nie über seinen Kampf. Er sagte immer nur, dass er Teil unserer Reise sei, und versuchte, das Gute darin zu sehen." An ihre Töchter gerichtet fügte sie hinzu, dass diese ihre ersten Lebensjahre mit einem "wahren Helden" verbringen durften. Die Familie kündigte an, das Andenken und das filmische Vermächtnis von Charles für den Rest ihres Lebens in Ehren zu halten.























