Nicolas Lazaridis, im Netz bekannt als Inscope21 (31), gewährt ungewohnt persönliche Einblicke in sein Leben als Vater. Im Interview mit Tim Gabel sprach der Social-Media-Star jetzt offen über seine Gefühle für seinen vierjährigen Sohn, der mit dem Angelman-Syndrom lebt. In der Anfangszeit hatte sich der Webstar kaum in den Erziehungsalltag eingebracht und war für sein Kind nur selten greifbar. Inzwischen hat sich das aber grundlegend geändert: Nach eigener Aussage ist Nico mittlerweile fest in seine Rolle als Papa hineingewachsen und verfolgt die Entwicklung seines Kleinen aktiv mit. Dabei zählt für ihn vor allem eines – dass sein Sohn glücklich ist. Angesprochen auf die veränderte Lebensrealität erklärte er im Gespräch: "Wenn er jetzt viereinhalb wäre und die Behinderung nicht hätte, dann klar, könnte ich jetzt mit ihm Fußball spielen wahrscheinlich. Aber Bro, manchmal sind die Dinge, die im Leben passieren, einfach Schicksal. Man muss es nehmen, wie es kommt, und einfach das Beste draus machen."
"Er muss eine gute Zeit haben, er muss glücklich sein. Und dann feiert man einfach solche kleinen Fortschritte. Dann sagt man: Ey, geil, er bekommt das mit dem Tablet hin oder irgendwann in den nächsten ein bis zwei Jahren, er macht seinen ersten Schritt", erklärte Nico in dem Gespräch. "Das ist dann genauso ein schönes Gefühl, die Entwicklung zu sehen, wie wenn es halt bei anderen Kindern bisschen schneller geht." Diese Wandlung knüpft nahtlos an ein markantes Statement aus dem Sommer 2025 an, in dem er eingeräumt hatte, die Anfangszeit "verschlafen" und sich vor der Verantwortung gedrückt zu haben. In einem gemeinsamen Video mit der Mutter gestand er, wie schwer es ihm gefallen war, über den eigenen Schatten zu springen: "Ich hatte nicht die Eier, das Gespräch zu suchen." Seither bringt sich Nico laut eigener Aussage aktiv in das Leben sowie die Förderung seines Kindes ein.
Die Mutter seines Sohnes ist die Realitydarstellerin Jennifer Saro (30). In dem gemeinsamen Clip zeichneten die beiden das Bild eines langen, steinigen Weges, der von der unerwarteten Schwangerschaft über eine eher distanzierte Phase bis hin zur heutigen harmonischen Zusammenarbeit als Eltern reicht. Das Angelman-Syndrom fordert die Familie im Alltag durch einen dichten Takt aus Therapien und medizinischen Terminen heraus. Im Mittelpunkt stehen für Jennifer und Nico daher das Erschaffen eines unerschütterlich stabilen Umfeldes, die maximale Lebensqualität ihres Jungen und das unermüdliche Feiern kleiner Teilerfolge. Jennifer gab in dem Video berührende Einblicke in ihre damalige Überlastung, zeigte sich zugleich jedoch zuversichtlich: "Gott hat das für mich so vorgesehen", erklärte sie.

























