Yasin Mohamed (35) ist wegen Vergewaltigung verurteilt worden. Nach einem rund neunstündigen Prozess sprach das Amtsgericht München den Realitystar am Mittwoch schuldig. Das geht aus einem Bericht von Bild hervor. Es wurde eine Haftstrafe von einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung ausgesprochen. Ferner muss der Reality-TV-Star 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Das Gericht stufte die Aussage seiner Ex Sophie Imelmann (30) als glaubhaft ein. Es sah es als erwiesen an, dass Yasin im Juli 2024 nach den Dreharbeiten von Love Island VIP in einem Hotel Sex mit ihr hatte, obwohl sie ausdrücklich erklärt hatte, das nicht zu wollen. Richterin Regina Partin fand laut dem Blatt deutliche Worte: "Der Angeklagte ist der Vergewaltigung schuldig. Das Gericht ist überzeugt, dass die Grenzüberschreitung stattgefunden hat. Es war kein harmloser Übergriff." Rechtskräftig ist die Entscheidung bisher nicht. Yasins Verteidigung hat bereits angekündigt, in Berufung zu gehen.
Nach Sophies Schilderung war es zwischen dem damaligen Paar nach dem Finale der Realityshow in Griechenland zunächst zu einem Streit gekommen. Anschließend hätten sich die beiden in Yasins Hotelzimmer wieder versöhnt. Vor Gericht gab die Schauspielerin an, mehrmals deutlich gemacht zu haben, dass sie keinen Sex wolle. "Ich hatte Angst vor Schwangerschaft und Krankheiten", erklärte sie laut dem Blatt. Die Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass der Angeklagte ihr Nein gehört und trotzdem zweimal ohne Kondom in sie eingedrungen sei. Nebenklageanwalt Abdou Gabbar schloss sich dieser Einschätzung an: "Nein heißt Nein. Nicht mehr und nicht weniger." Yasins Verteidiger Alexander Esser sah die Sache dagegen anders. Er bestritt Sophies Version und warf ihr eine Inszenierung auf Instagram vor. Er plädierte auf Freispruch. Dass die Strafe am Ende niedriger ausfiel als von der Anklage gefordert, begründete das Gericht unter anderem damit, dass Yasin nicht vorbestraft ist.
Sophie nahm als Nebenklägerin an der Verhandlung teil. Laut dem Magazin erschien sie in einem Blazer, mit dezentem Make-up und einem Glücksamulett. Im Gerichtssaal saß sie nur wenige Meter von ihrem Ex entfernt. In einer Verhandlungspause brachte sie gegenüber Bild auf den Punkt, worum es ihr geht: "Ich will nur Gerechtigkeit." Als das Urteil verkündet wurde, brach die Influencerin laut dem Portal in Tränen aus. "Ich bin unfassbar erleichtert und am Ende meiner Kräfte", soll sie betont haben. Die Richterin machte in ihrer Begründung klar, wie schwer der Vorfall aus Sicht des Gerichts wiegt: "Der Angeklagte ist der Vergewaltigung schuldig. Das Gericht ist überzeugt, dass die Grenzüberschreitung stattgefunden hat. Es war kein harmloser Übergriff." Ob das Urteil in dieser Form Bestand hat, wird sich nach der angekündigten Berufung zeigen.






















