Zwischen Jörg Kachelmann (68) und Heinos (87) Manager Helmut Werner (42) fliegen öffentlich die Fetzen. Anlass ist der Widerstand des Sängers gegen den gegenderten Titel eines Filmprojekts. Auf X machte sich der Wettermoderator über das juristische Vorgehen des 87-Jährigen lustig. Dort schrieb Jörg: "Auch prämortale genderbesorgte alte Männer müssen lernen, dass es ohne Plural keine juristische street cred gibt. Es läuft im RL nur mit 'schaltet seine Anwälte ein'." Diesen Seitenhieb wollte Helmut offenbar nicht unkommentiert lassen. In einem Instagramvideo wandte er sich direkt an den Wettermoderator. Zunächst erklärte der Manager ihm, was das Wort "prämortal" eigentlich bedeutet. Danach folgte die persönliche Retourkutsche: "Denn wenn etwas prämortal ist, dann ist das maximal Ihre Karriere, denn die ist kaum mehr existent."
Hinter dem Wortgefecht steckt Heinos geplanter Gastauftritt in einem Film. Der Sänger sollte darin sich selbst spielen. Ursprünglich trug das Projekt den Titel "Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee". Regisseurin und Produzentin Stefanie Mayer änderte den Namen jedoch während der Dreharbeiten in "Die Rettungsschwimmer:innen vom Wörthersee". Heino, der sich bereits seit Jahren öffentlich gegen das Gendern ausspricht, stellte daraufhin seinen Ausstieg in Aussicht. Weil die Produktion zunächst bei dem neuen Namen blieb, schaltete er einen Anwalt ein. Dieser untersagte Stefanie, weiteres Material mit dem Sänger zu verwenden oder zu veröffentlichen. Der juristische Druck zeigte schließlich Wirkung: Um den gesamten Film nicht zu gefährden, kehrte die Filmemacherin zum ursprünglichen Titel "Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee" zurück. Ganz ohne Doppelpunkt also.
An ihrer persönlichen Unterstützung für geschlechtergerechte Sprache hält Stefanie trotz der Rückbenennung fest. Heino feierte die Entscheidung hingegen auf Instagram als Erfolg und legte gegen das Gendern nach. Es habe "unsere schöne, deutsche Sprache verschandelt", erklärte der Musiker auf der Plattform. Zudem sei es an der Zeit, sich "für immer von diesem Blödsinn zu verabschieden". Die Auseinandersetzung war damit allerdings noch nicht beendet. Nachdem zunächst Heino und die Filmproduktion über den Titel und die Verwendung seiner Szenen gestritten hatten, mischte sich Jörg mit seinem spöttischen X-Beitrag ein. Was als Konflikt zwischen Heino und der Filmproduktion begonnen hatte, ist inzwischen zu einem persönlichen Wortgefecht geworden. Im Mittelpunkt stehen nun nicht mehr der Sänger und die Regisseurin, sondern sein Manager Helmut Werner und der Wettermoderator.
























