Lucy Lawless (41) kennt man hierzulande besser als "Xena die Kriegerprinzessin". Jetzt kehrt sie ins Fernsehen zurück. In der neuen Serie “Spartacus: Blood and Sand“ bleibt sie dem antiken Thema treu. Und auch die Action kommt bei Lucy mal wieder nicht zu kurz. Dem Boston Herald erzählte sie einige Details über die neue Sendung, denn offenbar geht es äußerst blutig und brutal zur Sache:

„Ich denke, dass viele Leute geschockt sind und dass sie ihren Fernseher ausmachen. Und ich unterstütze das total, denn wenn sie von den ersten Folgen schon geschockt sind, wird es nicht nachlassen. Aber wenn man den passenden Magen dafür hat, ist es wirklich guter, blutiger Stoff.“ In der Serie spielt Lucy Lucretia, die Herrin des Sklaven Spartakus (Andy Whitfield) ist. Zusammen mit Ehemann Batiatus (John Hannah 47, bekannt aus „Die Mumie“) lebt sie im alten Rom. Lucys Charakter ist nicht gerade lieb und nett: „Sie macht grausame Dinge, aber sie macht sie aus Verzweiflung und Bedürfnis, dadurch geraten ja viele Leute auf die schiefe Bahn. Sie ist käuflich, aber auch religiös. Sie ist so voller Gegensätze. Mein Bedürfnis war es, sie möglichst wirklich und glaubwürdig rüberzubringen, dass die Zuschauer sagen: ‚Weißt du was? Wenn ich an ihrer Stelle gewesen wäre, hätte ich auch so gehandelt'.“

Doch nicht nur Gewalt spielt in der neuen Serie eine große Rolle, auch Erotik und Sex kommen nicht zu kurz. Über Nacktszenen sagt Lucy: „Wenn es der Szene angemessen ist, dann finde ich das nicht beleidigend. Wenn es für die historische Richtigkeit wichtig ist, macht es künstlerisch Sinn. Im alten Rom hatten die Leute komplett andere Beziehungen zu anderen Leuten, ihrem eigenen Körper, zur Sexualität, den Gesetzen und der Religion.“

Vermutlich ist die neue Serie ähnlich historisch korrekt wie "Xena". Freitagabend lief die erste Folge im US-Fernsehen. Ob und wann Lucy Lawless auch wieder ins deutsche Fernsehen kommt, ist nicht bekannt.


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