Er wurde der „Godfather of Rap“ genannt und war dafür bekannt, dass er Lyrik und Musik miteinander mischt wie kein anderer: Gestern verstarb Gil Scott-Heron im Alter von 62 Jahren in einem Krankenhaus in New York – dies wurde CNN von seinem Pressesprecher mitgeteilt.

Scott-Heron hat ein ganzes Genre geprägt. „The Revolution Will Not Be Televised“ (1970) ist einer seiner bekanntesten Songs und kritisiert, wie Afro-Amerikaner von den Medien in der amerikanischen Gesellschaft zu dieser Zeit behandelt wurden. Der Song wurde von vielen US-Radiostationen nicht gespielt.

Lange Zeit kämpfte Scott-Heron mit Alkohol- und Drogensucht. Dieses Probleme reflektierte er auch oftmals in seiner Musik. Ebenfalls wurde schon vor einigen Jahren öffentlich, dass er HIV-positiv ist. Ob dies auch letztendlich die Todesursache war, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.

Einflüsse von Scott-Herons Musik sind bis heute zahlreich zu finden. Unter anderem bei Kanye West (33), der für seine Songs „My Way Home“ und „The Poeple“ Samples vom legendären Rapper gebrauchte. Gil Scott-Heron selbst versuchte letztes Jahr ein Comeback mit dem Album „I'm New Here“.

Unser Beileid geht an die Familie und die Freunde des prägenden Musikers.


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