"Let's Dance"-Liebe: Anastasia Maruster spricht Klartext
Stundenlanges gemeinsames Training, enger Körperkontakt, gegenseitiges Vertrauen – die Bedingungen beim Tanzen sind so einzigartig wie kaum in einem anderen Bereich des Showbusiness. Kein Wunder also, dass Let's Dance seit Jahren nicht nur tänzerische Leistungen hervorbringt, sondern auch echte Liebesgeschichten schreibt. Profi-Tänzerin Anastasia Maruster, die in der laufenden 19. Staffel den Tokio-Hotel-Schlagzeuger Gustav Schäfer (37) an die Hand nimmt, kennt dieses Phänomen aus eigener Erfahrung. Sie selbst verliebte sich einst in ihren Tanzpartner Sergiu Maruster – heute ist er ihr Ehemann. Das Paar zählt zu den besten Turniertänzern weltweit und startet seit 2017 gemeinsam bei internationalen Meisterschaften für Moldau.
Anastasia weiß genau, wie schwer es ist, allgemeingültige Regeln für Gefühle aufzustellen, die auf dem Tanzparkett entstehen. "Es kann nicht immer gut funktionieren. Es gibt Leute, die 20 Jahre zusammen tanzen und es passiert nichts, und es gibt Leute, die seit ein paar Monaten tanzen und zusammen sind. Es kommt darauf an, wie das Schicksal mit einem Mann läuft", erklärt sie bei RTL. Diese Offenheit zeigt: Anastasia romantisiert das Phänomen nicht, sondern betrachtet es nüchtern und ehrlich. Die Tanzshow hat über die Jahre hinweg eine bemerkenswerte Reihe an Liebespaaren hervorgebracht. Rebecca Mir (34) und Massimo Sinató (45) lernten sich bereits in der fünften Staffel kennen und sind heute verheiratet. Luca Hänni (31) und Christina Hänni (36) fanden sich in Staffel 13. Diese Geschichten belegen: Das Parkett bleibt ein emotionaler Sonderraum, in dem das gewöhnliche Leben draußen bleibt – und Gefühle bisweilen ungefiltert an die Oberfläche treten.
Gerade weil Anastasia weiß, wie stark das gemeinsame Tanzen verbinden kann, ist ihr der Kontakt zu Sergiu in dieser Staffel besonders wichtig – auch wenn die Umstände es schwer machen. Die beiden leben eigentlich in Pforzheim, doch während der Staffel pendelt Anastasia für die Proben nach Magdeburg, wo sie mit Gustav trainiert. Freitags sehen sie sich kurz bei den Shows in Köln, unter der Woche hält das Paar telefonisch Kontakt. Anastasia erklärt: "Wir haben ja eine kurze Osterpause und die Freitage, in denen wir uns sehen, sonst telefonieren wir viel, auch wegen der Choreografie." Rund 14 Wochen dauert diese improvisierte Fernbeziehung an – eine Herausforderung, die das Paar offensichtlich pragmatisch angeht. Liebe und Tanz sind bei Anastasia seit jeher untrennbar miteinander verbunden – und diese Staffel ist einmal mehr der Beweis dafür.









