Schweigen zu Epstein: Norweger enttäuscht von Mette-Marit
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) steht derzeit so sehr im Fokus der Öffentlichkeit wie selten zuvor. Während ihr Sohn Marius Borg Høiby (29) sich in Oslo wegen insgesamt 40 Anklagepunkten vor Gericht verantworten muss, darunter der schwerwiegende Vorwurf der vierfachen Vergewaltigung, geraten gleichzeitig ihre früheren Kontakte zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) in die Schlagzeilen. Gegenüber dem norwegischen Sender TV2 hatte Mette-Marit im Februar erklärt, dass sie aktuell nichts Weiteres zu diesem Thema sagen könne. Seitdem wartet die Bevölkerung vergeblich auf ein neues Statement. Parallel dazu verschlechtert sich der Gesundheitszustand der künftigen Königin zunehmend – der Druck auf die Blondine steigt damit gleich auf mehreren Ebenen weiter an.
Der Palast hat nun ein neues Gesundheitsupdate veröffentlicht und gibt Einblick, wie ernst die Lage ist. Wie der Hof offiziell bestätigte, leidet Mette-Marit weiter unter ihrer chronischen Lungenfibrose, die sich zuletzt deutlich verschärft habe. Es seien Vorbereitungen für eine mögliche Beurteilung im Hinblick auf eine Lungentransplantation getroffen worden, heißt es. Die Kronprinzessin benötige zunehmend speziell abgestimmte Bewegung, viel Ruhe und umfassende Erholung, weshalb ihr offizielles Programm an den Gesundheitszustand angepasst werde. Während sich Mette-Marit also weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückzieht, wächst die Ungeduld im Land: Eine Umfrage der Zeitung VG mit etwas mehr als 1000 Teilnehmern ergab, dass über 53 Prozent finden, sie lasse sich mit einer Stellungnahme zu ihren früheren Epstein-Kontakten zu viel Zeit. Knapp 35 Prozent hielten ihr Schweigen noch für vertretbar, der Rest äußerte sich gar nicht. Mehrere Organisationen haben ihre Zusammenarbeit mit der Kronprinzessin inzwischen auf Eis gelegt.
Mette-Marit ist seit vielen Jahren eine der zentralen Figuren des norwegischen Königshauses und genoss in den vergangenen Jahren große Beliebtheit. Vor ihrer Heirat mit Kronprinz Haakon (52) hatte sie bereits Sohn Marius aus einer früheren Beziehung, der seit Kindertagen im Licht der Öffentlichkeit steht, heute aber überwiegend ein eigenes Leben fern der royalen Pflichten führt. Die Royal selbst hatte in Interviews der Vergangenheit offen über gesundheitliche Herausforderungen gesprochen und betont, wie wichtig ihr Familie und Rückzugsmomente seien. Mit Haakon hat sie zwei weitere Kinder, die sie gemeinsam großziehen. In Norwegen gilt das Paar seit Langem als modern und familienorientiert. Gerade deshalb verfolgen viele Norweger die aktuellen Entwicklungen rund um Mette-Marit und ihre Familie aufmerksam, aber auch zunehmend kritisch.










