Ex-Prinz Andrews Deal: Wie Beatrice und Eugenie profitieren
Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (35) bewohnen weiterhin Zweitwohnsitze in königlichen Palästen, obwohl sie keine aktiven Royals sind und im normalen Berufsleben stehen. Wie die Mail on Sunday jetzt berichtete, hat ihr Vater Andrew Mountbatten-Windsor (66) für seine Töchter offenbar einen "Mietdeal" ausgehandelt, der es ihnen ermöglicht, "einen Fuß in der Tür" der königlichen Residenzen zu behalten. Prinzessin Beatrice besitzt demnach weiterhin ein Apartment im St James's Palace, obwohl ihr Hauptwohnsitz in den Cotswolds liegt. Prinzessin Eugenie hingegen bewohnt Ivy Cottage, ein Anwesen mit drei Schlafzimmern im Kensington Palace, das ihr als "Unterschlupf" dient, da sie die Hälfte des Jahres in Portugal verbringt. Eine Quelle erklärte gegenüber der Zeitung: "Der Deal wurde mit ihrem Vater gemacht, da er wollte, dass sie einen Fuß in den königlichen Palästen haben."
Es gilt als höchst unwahrscheinlich, dass die Schwestern marktübliche Mieten pro Monat für Wohnungen an zwei der prestigeträchtigsten Adressen Londons zahlen. Immobilienmakler schätzen, dass ein Anwesen wie Ivy Cottage etwa 17.392 Euro monatlich kosten könnte, während ein Zwei-Zimmer-Apartment in der Nähe von Beatrices Wohnung im St James's Palace kürzlich für 22.030 Euro im Monat angeboten wurde. Bereits 2002 wurde bekannt, dass Andrew für seine Töchter lediglich 1.855 Euro monatlich für ein luxuriöses Vier-Zimmer-Apartment im St James's Palace zahlte – weit unter dem Marktwert. Die privaten Mietverträge innerhalb der königlichen Paläste wurden nie veröffentlicht. Beide Prinzessinnen arbeiten Vollzeit: Prinzessin Eugenie bei der Kunstgalerie Hauser & Wirth und Prinzessin Beatrice beim Softwareunternehmen Afiniti.
Die Enthüllungen werfen weiteren Schatten auf die Familie, nachdem Andrew wegen des Epstein-Skandals aus der Royal Lodge geworfen wurde und seit vier Jahren kein Büro mehr im Buckingham Palace hat. Die Mail on Sunday berichtete zudem, dass Andrew für seine Töchter offenbar Zahlungen von jeweils 57.975 Euro von dem umstrittenen Milliardär David Rowland ausgehandelt haben soll, während er selbst als Handelsbeauftragter tätig war. Abgeordnete fordern nun Aufklärung darüber, ob diese Zahlungen als Gegenleistung für Andrews Unterstützung von David Rowlands Geschäftsinteressen gedacht waren. Journalist Tom Sykes schrieb in seinem Newsletter: "Warum genießen sie immer noch Zugang zu Wohnungen an einigen der begehrtesten Orte Londons, während die Details der Bedingungen undurchsichtig bleiben?"







