In der inzwischen siebenten Folge der Reality-Doku "Real Cool Runnings" ging es für die vier Kenianer wieder eiskalt her. Das Ziel, der 100-Kilometer-Eisschnelllaufmarathon auf dem österreichischen Weissensee, rückt immer näher, doch ein Krankheitsfall riss das afrikanische Team nun auseinander.

Bei Amos wurde ein Herzfehler, genauer eine seltene Erkrankung der Herzkranzgefäße, festgestellt, was für ihn und das Training natürlich einen herben Rückschlag bedeutete. Amos musste sich nun in ärztliche Behandlung begeben und wird wahrscheinlich auch operiert werden müssen. Am Training durfte er nun nur noch auf Sparflamme teilnehmen, was ihn schwer mitnahm. Er wollte richtig mitmachen und sein Team unterstützen, schließlich steht bald der erste richtige Wettkampf an, ein Eisschnelllauf in Inzell gegen internationale Sportler. Amos wusste schon kurz nach der Diagnose, dass er dabei nicht antreten kann - dass ihn das sehr traurig machte, war offenkundig, auch wenn er es nicht unbedingt eingestehen wollte. Nach vielen Untersuchungen stand schließlich für den 21-jährigen Kenianer fest, dass er an dem großen Wettkampf nicht teilnehmen wird. Der Arzt gab bezüglich der Krankheit erst einmal Entwarnung, der Fehler sei zu beheben und auch Leistungssport ist in einigen Monaten kein Problem.

Amos will die OP natürlich, doch dann wird er bis zu sieben Tage in der Klinik verbringen und danach in eine Reha-Einrichtung kommen. Das bedeutet auch, dass Amos nicht mehr bei "Real Cool Runnings" trainieren wird und ausscheidet. Wie sich die anderen drei Teammitglieder ohne ihn im Finale schlagen, gibt es nächste Woche zu sehen.

VOX/POA/Sigi Jantz
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Anni Friesinger-PostmaVOX/POA/Sigi Jantz
Anni Friesinger-Postma


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