Høiby-Fall: J. Snekkestad prüft Neuantrag gegen Einstellung
Model Juliane Snekkestad (30) zieht juristisch nach: Die Norwegerin hat Star-Anwalt John Christian Elden eingeschaltet, um die eingestellte Strafsache gegen ihren Ex-Freund Marius Borg Høiby (29) erneut prüfen zu lassen. Das bestätigte der bekannte Verteidiger jetzt gegenüber der Zeitung VG. Marius, der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52), war einst wegen des Vorwurfs der Misshandlung in einer engen Beziehung zum Nachteil von Juliane ins Visier der Ermittler geraten, hatte die Vorwürfe jedoch stets zurückgewiesen. Im vergangenen Sommer wurde das Verfahren wegen Verjährung und Problemen bei der Beweislage eingestellt – genau diese Entscheidung steht nun wieder im Fokus.
Julianes neuer Anwalt schildert gegenüber der Zeitung, was seine Mandantin bewegt: "Sie hat auf Aussagen reagiert, die Marius vor Gericht über sie gemacht hat, und bereut, dass sie im vergangenen Jahr keine Beschwerde gegen die Einstellung eingelegt hat", erklärt er. Die Influencerin wolle die Sache nicht länger auf sich beruhen lassen. "Sie hat versucht, es hinter sich zu lassen, möchte jetzt aber, dass ich die Möglichkeit prüfe, die Sache mit dem Angeklagten erneut aufzurollen", so der Jurist weiter. In einem ersten Schritt hält John ergänzende Vernehmungen durch die Polizei für denkbar, betont aber, man wolle nichts überstürzen. Marius' Verteidiger Petar Sekulic reagiert dagegen knapp: "Etwas anderes als eine Einstellung dieses Falls wäre sehr überraschend. Eine Beschwerde gegen die Einstellung wäre ebenso überraschend", teilt er VG mit und kündigt an, darüber hinaus keine weiteren Kommentare zu geben.
Juliane und Marius hatten ihre Beziehung Anfang 2018 öffentlich gemacht. Rund vier Jahre lang galten das Model und der Royal-Sohn in Norwegen als vielbeachtetes Paar, bevor sie im März 2022 das Liebesaus bestätigte. Nach der Trennung ging jeder seinen eigenen Weg – allerdings nicht ohne Spannungen. Kurz nachdem Marius im August 2024 in einem anderen Fall wegen Gewalt und Sachbeschädigung gegen eine Frau aus Frogner beschuldigt worden war, erhob die 30-Jährige in den sozialen Medien schwere Vorwürfe wegen psychischer und körperlicher Gewalt gegen ihren Ex. Der 29-Jährige bestritt die Anschuldigungen, warf ihr im Herbst 2024 seinerseits Gewalt vor, was Juliane später in einer polizeilichen Vernehmung bestritt.









