Diese "Tatort"-Folge verwirrt: Zuschauer verlieren den Faden
Die neueste Folge des Dortmunder Tatort sorgte am 22. Februar für Verwirrung bei den ARD-Zuschauern. In der Episode "Schmerz", die gleichzeitig der letzte Auftritt von Stefanie Reinsperger (38) als Kommissarin Rosa Herzog war, knüpfte die Handlung direkt an die Ereignisse aus der vorherigen Folge "Abstellgleis" an. Darin stand Kommissar Peter Faber unter Verdacht, den Leiter der KTU, Sebastian Haller, erstochen zu haben. Am Ende erschoss Rosa den neuen Gerichtsmediziner Magnus Gabor, der als Mörder einer Frau enttarnt worden war. Namen wie Haller, Gabor und der vom LKA eingeschaltete Ermittler Daniel Kossik fielen in der neuen Folge im schnellen Wechsel, ohne dass diese Bezüge eingeordnet wurden.
Auf Social Media machten viele Zuschauer ihrem Frust Luft. "Wenn auf alte Folgen verwiesen wird, die schon Jahre zurückliegen, blickt man nicht mehr durch", schrieb eine Nutzerin auf X. Eine andere beschwerte sich: "Diese vielen Handlungsstränge sind massiv. Warum checkt man ein Drehbuch nicht nach dem Kriterium, ob der ordinäre Zuschauer überhaupt noch folgen kann?" Besonders komplex wurde es durch einen parallel laufenden neuen Fall, bei dem zwei Tote im Rotlichtmilieu auf die Spur serbischer Kriegsverbrecher führten. Ohne zusätzliche Rückblenden verlangte die Folge dem Publikum viel Konzentration ab.
Der Dortmunder "Tatort" setzt seit Jahren auf fortlaufende Geschichten, gebrochene Figuren und Konflikte, die nicht nach 90 Minuten verschwinden. Während einige Fans diesen Ansatz schätzen, kann die Komplexität für Gelegenheitszuschauer zur Hürde werden. Ein User brachte es auf den Punkt: "To be fair: Ich liebe den Dortmunder 'Tatort', aber wenn man nicht in der Lore drin ist, dann muss das doch alles so hardcore verwirrend sein." Am kommenden Sonntag dürfte es für viele entspannter werden, wenn das Team aus Ludwigshafen in der Folge "Sashimi Spezial" ermittelt.








