Der Berliner Rapper Deso Dogg (39) soll angeblich in Syrien ums Leben gekommen sein. Deso Dogg, der mit bürgerlichem Namen Denis Cuspert heißt, nennt sich selbst Abu Talha Al-Almani und ist in Syrien unterwegs. Die Meldung rund um seinen mutmaßlichen Tod gab Rami Abdulrahman, Vorsitzender der oppositionellen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, gegenüber dpa bekannt. Die Nachricht ist allerdings mit Vorsicht zu genießen.

Denis Cuspert war als Rapper in Berlin tätig. Er stammt aus Kreuzberg und war bekannt durch aggressive Songs und Videos. Dann änderte er sich, entdeckte die Religion für sich und schloss sich dem Islam an. Doch dabei blieb es nicht - Denis Cuspert ließ sich mit einer kleinen, fanatischen Gruppierung ein und brachte auch Rap-Songs heraus, in denen er auf neue Art wetterte. Statt gegen die Polizei ging es nun gegen Ungläubige.

Deso Dogg sprach davon, dass er nach Syrien gehen wolle. Ein Bekannter des Rappers bestätigte gegenüber Promiflash, dass niemand gedacht habe, dass er seinen Worten wirklich Taten folgen lasse. Aber tatsächlich schloss er sich der radikalen Gruppierung ISIS (Islamischer Staat im Irak und der Levante) an, ging nach Syrien und wurde dort bei einer Bomben-Explosion verletzt, aber nicht getötet. Seitdem gab es schon mehrfach Berichte über seinen angeblichen Tod.

Sonntagabend soll es nun erneut zu einem gewalttätigen Zwischenfall gekommen sein, bei dem 16 Personen starben. Ob Denis Cuspert tatsächlich unter diesen war, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bestätigt werden.

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