Dieses Unglück ist wirklich tragisch. Nur drei Monate, nachdem der Freeski-Star Matilda Rapaport ihren Langzeitfreund, den Skirennfahrer Mattias Hargin geheiratet hatte, starb die junge Frau in Chile bei einem Lawinenunglück. Bisher hieß es in Meldungen rund um den tödlichen Unfall, dass sich der Ski-Profi bei einem Werbedreh befunden hätte. Jetzt wurde bekannt, dass Matilda tatsächlich dabei war, Promo-Material für ein sehnsüchtig erwartetes, neues Videospiel zu drehen.

Matilda Rapaport in Chile
Instagram / matildarapaport
Matilda Rapaport in Chile

Nur wenige Stunden, bevor am letzten Donnerstag die dramatischen Ereignisse ihren Lauf nahmen, postete die Sportlerin auf ihrem Instagram-Account einen kleinen Clip aus dem Ort in Chile, in dem sie untergebracht war, und versah ihn mit dem Hashtag #STEEPgame. Das von "Ubisoft" entwickelte Spiel soll im Dezember auf den Markt kommen und dem Spieler Abenteuer mit Skiern, Snowboard, Wingsuit und Gleitschirm bieten. Genau hierfür stand Matilda laut TMZ vor der Kamera, als die Lawine sie unter sich begrub.

Matilda Rapaport beim Mitsommerfest 2016
Instagram / matildarapaport
Matilda Rapaport beim Mitsommerfest 2016

Matilda Rapaport, die schon viele Freeski-Filme drehte und auch häufig für das Magazin "Women's Health" shootete, war am Donnerstag, dem 14. Juli verunglückt, lag in der Folge im Koma, bevor sie am Montag dann leider verstarb. In großer Trauer veröffentlichte die hinter dem Videospiel "Speed" stehende Firma "Ubisoft" ein Statement: "Matildas Mut, ihre Leidenschaft und ihr Wunsch, ihre Liebe zum Sport mit der Welt zu teilen, diente als eine Inspiration für andere Athleten und für uns alle. Dieses tragische Unglück hat uns tief erschüttert. Unsere Herzen und Gebete sind bei ihrem Ehemann und ihrer Familie in dieser schweren Zeit."

Skiprofi Matilda Rapaport und Freeski-Fahrerin Mattias Hargin
Instagram / matildarapaport
Skiprofi Matilda Rapaport und Freeski-Fahrerin Mattias Hargin