Die Ähnlichkeiten der beiden Ski-Unfälle sind wirklich deutlich und bestürzend. In der Freeride-Community ist die Trauer gerade groß. Denn am letzten Donnerstag wurde die 30-jährige Profi-Skifahrerin bei einem Promo-Dreh zum neuen Videospiel "Steep" in Chile von einer Lawine erfasst und begraben. Am Montag erlag die junge Frau ihren Verletzungen. Tragisch: Nur zwei Wochen vor ihrem eigenen Tod hatte sie selbst noch um ein Lawinenopfer getrauert: um die 21-jährige Estelle Balet, die in den Schweizer Alpen tödlich verunglückte.

Estelle Balet, verunglückte Freeriderin
FABRICE COFFRINI/AFP/Getty Images
Estelle Balet, verunglückte Freeriderin

Der letzte Eintrag auf Matildas Facebook-Seite lässt im Nachhinein fast erschauern. Am 30. Juni hatte die frischverheiratete Matilda einen Tribut-Clip über Estelle geteilt und dazu traurig geschrieben: "Estelle, du warst solch eine Inspiration, indem du deine positive, bescheidene und warmherzige Energie mit allen um dich herum geteilt hast. Und du hast uns alle immer zum Lachen gebracht. Du wirst für immer vermisst werden."

Matilda Rapaport, bei einem Lawinenunglück getöteter Freeski-Star
Instagram / --
Matilda Rapaport, bei einem Lawinenunglück getöteter Freeski-Star

Ähnliche Botschaften werden nun Matilda Rapaport aus aller Welt gewidmet. Genau wie Estelle, deren Tod am 19. April bekannt wurde, war auch in Matildas Fall eine Lawine die Unglücksursache und genau wie ihre Freundin war auch sie gerade bei einem Dreh, als das Drama geschah.

Skiprofi Matilda Rapaport und Freeski-Fahrerin Mattias Hargin
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Skiprofi Matilda Rapaport und Freeski-Fahrerin Mattias Hargin