Es begann mit Magenproblemen, im Laufe des Rennens über 50 km wurde es zum ernsten Problem: Die Bilder des französischen Gehers Yohann Diniz (38) und seines blutigen Durchfalls gingen um die Welt. Die glühende Hitze sorgte dann auch noch dafür, dass der Athlet weiter dehydrierte. Jetzt beschreibt Yohann wie er sich bei dem Horror-Rennen gefühlt hat!

Yohann Diniz, Geher
Julian Finney / Getty Images
Yohann Diniz, Geher

Gegenüber der französischen Zeitung L'Equipe erklärt er sein Martyrium auf der Strecke: "Während des Rennens wusste ich nicht mehr, wo ich war, welche Platzierung ich hatte und die Richtung des Rennens. Bis zu Kilometer 48 war ich komplett benommen." Der tapfere Geher beendete das Rennen trotzdem und schaffte es immerhin auf Platz 8! Danach brach er im Ziel jedoch zusammen. Von seiner Renntaktik ist er jedoch immer noch überzeugt: "Ich werde meine Strategie nicht hinterfragen, da ich wirklich nicht zu schnell ins Rennen gestartet bin, aber ich habe nach 10 km Magenprobleme gehabt. Ich hatte große Schmerzen. Es gab Leute, die wollten, dass ich aufgebe."

Yohann Diniz bei den Olympischen Spielen 2016
JEWEL SAMAD / Getty Images
Yohann Diniz bei den Olympischen Spielen 2016

Mittlerweile geht es Yohann wieder gut. Der Vorfall ist ihm nicht peinlich: "Es ist mir egal, was die Leute über mich denken. Sollte ich mitten im Rennen meine Hose runter ziehen? Ich habe viel Blut verloren."

Yohann Diniz, französischer Geher
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Yohann Diniz, französischer Geher

Neben den dramatischen Momenten gab es aber auch diese emotionalen Augenblicke:

Respekt oder einfach nur eklig: Hätte Yohann das Rennen abbrechen sollen?

  • Das war total widerlich! Wenn er krank ist muss er abbrechen.
  • Tolles Durchhaltevermögen! Solche Sportler braucht Olympia.
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