Alle Hoffnung war vergebens: Bei der am Donnerstag gefundenen Leiche im Hamburger Hafen handelt es sich, wie befürchtet, um den HSV-Manager Timo Kraus. Nach der Obduktion gibt es keinen Zweifel mehr an der Identität des Toten. Wenige Stunden nach der offiziellen Bestätigung meldete sich nun erstmals seine Witwe Corinna zu Wort.

"Es gibt keine passenden Worte für den Schmerz, den wir empfinden. Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Timo hinterlässt eine riesige Lücke in unserem Leben, und ich weiß noch nicht, wie es weitergehen soll", ließ die Frau des 44-Jährigen über den Hamburger SV mitteilen. Sie und die gemeinsamen Söhne werden Zeit brauchen, um den Schock zu verarbeiten. Mit der Bitte um die Wahrung ihrer Privatsphäre wandte sie sich an die Öffentlichkeit: "Wir brauchen jetzt unsere Ruhe, das gilt insbesondere für unsere beiden Söhne."

Timo Kraus galt seit dem 7. Januar als vermisst. Elf Wochen lang bangte die Familie um sein Leben. Nun ist sein Tod traurige Gewissheit. Anhand seines Gebisses konnte der HSV-Manager eindeutig identifiziert werden. Die Todesursache ist allerdings noch unklar.

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Polizeitaucher an den Hamburger Landungsbrücken im EinsatzWalzberg, Jonas/ActionPress
Polizeitaucher an den Hamburger Landungsbrücken im Einsatz
Taucher im Hamburger Hafen auf der Suche nach Timo KrausActionPress
Taucher im Hamburger Hafen auf der Suche nach Timo Kraus
Polizeitaucher an den Hamburger Landungsbrücken im EinsatzWalzberg, Jonas/ActionPress
Polizeitaucher an den Hamburger Landungsbrücken im Einsatz


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