Nach Netflix-Aus: Meghan und Harry leben getrennte Leben
Sechs Jahre nach dem Abschied vom britischen Königshaus steht Prinz Harry (41) vor einer unbequemen Wahrheit: Das Leben in Kalifornien hat sich nicht so entwickelt, wie es sich das Paar einst vorgestellt haben dürfte. Während Herzogin Meghan (44) zielstrebig an ihrer Zukunft bastelt, verbringt der 41-Jährige seine Tage größtenteils daheim mit den Kindern Archie (6) und Lilibet (4) – und wirkt dabei zunehmend wie ein Mann ohne Plan. Das Wall Street Journal beschreibt ihn in einem Porträt als "abgedriftet und isoliert": Freunde, berufliche Perspektiven, ein klares Ziel – all das scheint dem Herzog von Sussex in seiner beschaulichen Wahlheimat zu fehlen.
Während Harry den Alltag in Montecito managt, agiert Meghan mit einer Entschlossenheit, die kaum zu übersehen ist. Ihre Lifestyle-Marke "As Ever" hat sich inzwischen vom Netflix-Ökosystem emanzipiert. Nach dem Ende der Partnerschaft mit dem Streamingdienst stellte ein Sprecher der Marke gegenüber PageSix klar: "Wir haben ein bedeutendes und schnelles Wachstum erlebt, und 'As Ever' ist nun bereit, auf eigenen Beinen zu stehen." Auch Meghans eigene Memoiren sollen ein Thema sein – allerdings kämpft sie dabei offenbar mit sich selbst, denn laut Insidern scheut sie alles, was ihr öffentlich schaden könnte. Harry hingegen hegt zwar Pläne für ein eigenes unternehmerisches Standbein, doch konkrete Ergebnisse blieben bislang aus. Das Paar bewegt sich beruflich in entgegengesetzte Richtungen – und das schlägt sich offenbar auch auf Harrys Gemütszustand nieder. Ein Vertrauter brachte es bereits im Januar auf den Punkt: "Harry macht in Amerika nicht wirklich etwas. Es scheint, als sei er immer noch sehr mit der Vergangenheit beschäftigt."
Noch 2020 unterschrieben Harry und Meghan einen sagenhaften Exklusivvertrag mit Netflix – sechs Jahre später ist davon wenig übrig. Der Megadeal lief 2025 aus, das Nachfolgemodell ist ein sogenanntes "First-Look-Deal"-Arrangement: Netflix erhält das Erstzugriffsrecht auf neue Projektideen der Produktionsfirma Archewell, garantiert aber nichts. Die Romanadaption von Carley Fortunes "Meet Me at the Lake" – 2023 angekündigt, von Netflix mit Lizenzgebühren finanziert – wartet laut Radar Online bis heute auf Regisseur und Besetzung. Aus dem einstigen Kampfpiloten ist in Hollywoodaugen eine Randfigur geworden. Die Archewell Foundation, Harrys philanthropisches Herzstück, hat zuletzt mehrere Mitarbeiter entlassen. Beobachter aus Harrys Umfeld raten ihm offen, sich auf das zu besinnen, womit er tatsächlich Spuren hinterlassen hat: "Er ist wirklich großartig im Dienst – man denke nur an den Erfolg seiner Wohltätigkeitsorganisation Invictus. Er sollte wirklich einfach dabei bleiben."








