Die ganze Welt ist immer noch schockiert über den überraschenden Tod von US-Student Otto Warmbier. Der 22-Jährige, der in Nordkorea zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden war, weil er angeblich ein Propaganda-Plakat von einer Wand gerissen haben soll, ist kürzlich verstorben. Seine Familie bestätigte das in einer Pressemitteilung. Ottos Eltern haben sich nun entschieden, dass der Leichnam ihres Sohnes keiner Autopsie unterzogen werden soll.

Wie The Guardian berichtet, gab der zuständige Gerichtsmediziner jetzt auch offiziell bekannt, dass es auf Wunsch der Angehörigen keine Obduktion geben wird. Ein Grund dafür wurde nicht genannt. Warmbier wird lediglich äußerlich auf die mögliche Todesursache untersucht, doch bis dato wurden dabei noch keinerlei Auffälligkeiten bemerkt. Es besteht also durchaus die Wahrscheinlichkeit, dass nie komplett aufgeklärt werden kann, was dem Studenten in Nordkorea angetan worden ist.

US-Präsident Donald Trump (71), der von dem Tod des Studenten laut eigenen Aussagen mehr als mitgenommen ist, soll nun erwägen, gegen das nordkoreanische Regime vorzugehen. US-amerikanische Medien berichten, dass er sogar ein Reiseverbot nach Nordkorea in Erwägung zieht.

Otto Warmbier nach seiner VerurteilungSIPA PRESS
Otto Warmbier nach seiner Verurteilung
US-Student Otto WarmbierKyodo News/ActionPress
US-Student Otto Warmbier
Otto Warmbier in Pjöngjang, 2016Lu Rui/Xinhua/ActionPress
Otto Warmbier in Pjöngjang, 2016


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